In zwei Wochen steht der Mann, der 2012 einen Prattler Wohnblock in die Luft sprengte, vor dem Baselbieter Strafgericht.

Die Basler Staatsanwaltschaft geht gemäss einem Bericht der „Schweiz am Sonntag“ davon aus, dass der Mann die Gas-Schalter in seiner Küche mit einem Bettlattenrost blockierte, um sich zu vergasen. Doch dieser Suizid-Versuch sei nicht gelungen.

Ob der Mann danach das Gas absichtlich oder aus Versehen entzündete, steht für die Staatsanwaltschaft nicht zweifelsfrei fest.

Vor Gericht wird deshalb in einem zweiwöchigen Prozesse verhandelt, ob er vorsätzlich oder fahrlässig gehandelt hat. 49 Parteien stellen Forderungen.

Der Schaden beträgt gemäss „Schweiz am Sonntag“ mindestens 3,4 Millionen Franken.