Ob tatsächlich eine Gasexplosion Ursache des Unglücks vom frühen Samstagnachmittag war, wird noch untersucht. Nach aufwendigen Bergungsarbeiten und drei Tagen Dauerregen ist die Spurensuche nicht einfach. Wann Ergebnisse vorliegen, sei nicht abzuschätzen - die Polizei kündigte dennoch tägliche Bulletins zum Fall an.

Insgesamt sieben Personen hatten die Rettungskräfte bei den heiklen Bergungsarbeiten aus dem Haus im Prattler Längi-Quartier unweit des Rheins geborgen. Im betroffenen Teil des Wohnblocks waren Betondecken eingestürzt. Drei Leichtverletzte hatten das Spital schon selbentags wieder verlassen können.

Das ganze Gebäude, in dem 34 Personen lebten, ist nach wie vor nicht bewohnbar. Auch in Nachbargebäuden waren wegen der Wucht der Explosion Fenster und Türen geborsten.