Eigentlich dürfen Asylsuchende im Kanton Baselland kein Geld erhalten, wenn sie in Beschäftigungsprogrammen arbeiten. Da sie bereits Sozialhilfe erhalten, sollten sie unentgeltlich arbeiten, findet die Baselbieter Regierung.

Diese Regel gilt jedoch nicht für die Flüchtlinge, die im provisorischen Asylzentrum in Arlesheim untergebracht sind. Da es vom Bund betrieben wird, gelten die nationalen und nicht die kantonalen Regeln.

Der Baselbieter Asylkoordinator Rolf Rossi zeigt sich in der „Schweiz am Sonntag“ „nicht glücklich“ darüber. Bürgerliche Nationalräte wie Elisabeth Schneider-Schneiter (CVP), Daniela Schneeberger (FDP) oder Thomas de Courten (SVP) fordern den Bund nun dazu auf, Baselland als Vorbild zu nehmen und auf eine Entlöhnung zu verzichten.