Bei seinem Abschied im Sommer 2011 flossen Tränen - sowohl bei Franco Costanzo, als auch bei den Zuschauern. Der ehemalige Goalie und Captain des FC Basel geniesst in der Stadt am Rheinknie noch heute Kultstatus. Daran dürfte auch die neueste Schlagzeile nichts ändern: Costanzo wird betrieben.

Aktueller Wohnsitz unbekannt

Offenbar hat der Argentinier nach seinem Abgang beim FCB nicht alle Rechnungen gezahlt. Laut der „Basler Zeitung" schuldet er der Baselbieter Gebäudeversicherung noch 608.20 Franken, inklusive Zinsen. Da Costanzo der Forderung bisher nicht nachgekommen ist, hat die Versicherung die Betreibung eingeleitet. Öffentlich wurde das Verfahren, weil Costanzos aktueller Wohnsitz nicht bekannt ist. Deshalb konnte der Zahlungsbefehl nicht zugestellt werden und wurde Ende August im Kantonsblatt publiziert.

Sollte Costanzo die Forderung auch nach der Publikation im Amtsblatt nicht begleichen, kommt es zur Pfändung. Allerdings setzt dies voraus, dass die Behörden bis dann wissen, wo die Wertsachen des ehemaligen Fussballprofis zu finden sind.

Immer wieder in Basel

Wahrscheinlicher ist allerdings, dass Costanzo das Missgeschick bereinigt und die Rechnung bald begleicht. Gerüchten zufolge hält er sich regelmässig in der Region auf und ist auch immer wieder an Spielen des FC Basel anzutreffen. Nach seinem kurzen Abstecher zu Olympiakos Piräus hat er seine Karriere beendet. Erst am Mittwoch feierte Costanzo seinen 31. Geburtstag.