Der Landrat hat das Budget mit 76 zu 6 Stimmen bei 4 Enthaltungen verabschiedet. Darin steht ein Aufwand von 2,792 Milliarden Franken einem Ertrag von 2,854 Milliarden gegenüber. Eingerechnet ist dabei ein am Mittwochabend vom Parlament verabschiedeter Teuerungsausgleich für die Kantonsangestellten.

Die im 2019 geplanten Nettoinvestitionen belaufen sich auf 178,4 Millionen Franken. Der Finanzierungssaldo ist mit 2,7 Millionen Franken positiv.

Für die weiteren Jahre sieht der AFP ebenfalls schwarze Zahlen vor. Bis 2022 soll der Aufwand gegenüber 2018 um durchschnittlich 0,6 Prozent pro Jahr ansteigen, der Ertrag um jährlich 1,3 Prozent.

Freude über schwarze Zahlen

Links bis Rechts freute sich in der Parlamentsdebatte über die schwarzen Zahlen. Der Turnaround scheine geschafft, hiess es von der Ratsrechten. Ein bescheidener Handlungsspielraum sei nun wieder vorhanden.

Die Ratslinke sagte mit Verwies auf die vergangenen Sparmassnahmen, man dürfe nicht vergessenen, zu welchem Preis die schwarzen Zahlen erreicht wurden. Nun brauche der Kanton eine Entwicklungsstrategie.

Von den rund 20 eingereichten Budget- und AFP-Anträgen lehnte das Parlament fast alle ab. Einzig für den Kampf gegen invasive Pflanzen- und Tierarten bewilligte es zusätzliche 300'000 Franken und wich damit von den Anträgen von Regierung und Finanzkommission ab. Nur eine kontinuierliche Bekämpfung verspreche Erfolg, hiess es.