Am 10. Mai hat die Gemeinde Therwil über ihr Vorhaben informiert, ein kantonales Durchgangszentrum für Asylbewerber zu realisieren. Ein Komitee Pro Therwil nimmt nun den Kampf gegen das Zentrum auf. Pro Therwil stört sich vor allem daran, dass das Zentrum «inmitten einem Wohnquartier, neben Schulen, Jugendhaus, Kindertagesstätte und Mittagstisch realisiert werden soll», heisst es auf der Website.

Man wolle sich für eine vernüftige Asylpolitik in der gGemeinde einsetzen und für die Gemeindeversammlung Ende September möglichst viele Gleichgesinnte mobilisieren. Für eine andere Lösung bietet Pro Therwil aber nicht Hand. «Ein kantonales Durchgangsheim lehnen wir aus den verschiedensten Gründen, ganz egal wo in Therwil, ab», heisst es in der Einladung zum ersten Treffen der Zentrumsgegner, das heute Abend stattfindet.

Als Redner wird ein ehemaliges Mitglied des Komitees Pro Arlesheim angekündigt.  Das Komitee Pro Arlesheim hat letzten Dezember das geplante kantonale Durchgangsheim in Arlesheim mit einer Volksabstimmung zu Fall gebracht. Pro Therwil möchte Gleiches in Therwil nun wiederholen. (rsn)