Mit der Melodie aus "Mary Poppins" zeigten zwei Kaminfeger im Prolog des HC-Plauschs in Frenkendorf, was in ihren Koffern als "Souvenir" aus dem vergangenen Jahr Platz gefunden hatte. Als eigentliche musikalische Eröffnung spielte die Halbmond-Clique im blauweissen Blätzlibajass den "Arabi". Als eine Art Robin Hood und mit fetzigen Stücken spielten sich die Musiker der Guggenmusik "Schlappschwänz" in die Herzen des Publikums. Die "Schnaabelwetzer" ihrerseits pickten Peinlichkeiten und anderes aus dem letzten Jahr zu treffenden Schnitzelbankversen zusammen.

Als Boxerinnen und Boxer kamen die Pfeifer der jungen Garde daher. Passend dazu spielten sie "Eye Of The Tiger" und "Stand By Me". Begleitet wurden sie von einer coolen Gruppe Jungs, die eine Perkussion besonderer Art boten: mit Plastikschläuchen. Live vom Dorfplatz in Frenkendorf wurde eine Spezialsendung des Donnschtig-Jass übertragen. Moderator Roman Kilchsberger schlug sich dabei mit den Eigenheiten der Baselbieter im Allgemeinen und der Frenkendörfer im Besonderen rum. Wer kennt sie nicht, die "Fab Four", die Beatles. Ein Medley aus Hits der Vier bildete das von Christian Müller arrangierte Pfeifersolo des Stamms.

Schottisch ging es beim nächsten Stück zu. Im Duett mit einem Dudelsackspieler spielte der Stamm Teile aus "Whisky-Soda" und "Dudelsagg". In einer zweiten Schaltung zur Sonder-Jass-Sendung ging es ans Spielen. Mehr als viel Klamauk lag allerdings nicht drin. So wissen wir noch heute nicht, wer gewonnen hat. Geschränzt wurde im Anschluss von der bald 70-jährigen Guggenmusik "Güllepumpi". Leider vergassen sie offensichtlich, ihre Larven anzuziehen, wie es sich in unserer Gegend bei Fasnachtsauftritten gehört.

Fasnacht pur und Schnitzelbank vom Feinsten bot dafür im Anschluss die "Stechpalme". Mit viel Dampf präsentierten die Tambouren ein exquisites Rhythmus-Menue. Im Finale zeigte sich die Halbmondclique im diesjährigen Sujetkostüm. Auf die Schippe genommen wird der grassierende Selfiewahn.