Die Hochschule für Gestaltung und Kunst (HGK) mit ihren zehn Instituten war bisher auf sechs Standorte in Basel und Aarau verteilt. In dem am Mittwoch den Medien präsentierten neuen Campus stehen ihr nun 17'000 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung. Davon entfallen 6500 Quadratmeter auf ein neues 40-Meter-Hochhaus.

Weitere 8500 Quadratmeter befinden sich im ehemaligen Zollfreilager, das für die Zwecke der HGK umgebaut wurde. Dazu kommen nach Angaben der HGK 2000 Quadratmeter in den Zentralen Werkstätten.

120 Millionen von Basel-Stadt

Die Investitionen für den Campus der Künste sind auf 121,6 Millionen Franken veranschlagt. Getragen werden sie vom Kanton Basel-Stadt, der die Räumlichkeiten an die FHNW vermietet.

Der Bezug des Campus der Künste ist ein bedeutender Meilenstein bei der Transformation des Dreispitzareals in einen eigentlichen Kultur-Cluster. In der Nachbarschaft der HGK befinden sich bereits diverse Kunst- und Kulturinstitutionen, und weitere kommen in absehbarer Zeit hinzu.

Grundlage für die Umgestaltung des auf Boden von Basel und Münchenstein gelegenen 50 Hektar grossen Zollfreilager- und Gewerbeareals bildet eine 2002 präsentierte Studie von Herzog & de Meuron. Erstellt hatten sie die Basler Architekten im Auftrag der Christoph Merian Stiftung (CMS) als Dreispitz-Eigentümerin

Offiziell eingeweiht wird der Campus der Künste am 23. Oktober. Die Möglichkeit zu einer Besichtigung bietet sich jedoch schon am Freitag anlässlich der öffentlichen Vernissage der Diplomausstellung.