Der Jahresgewinn schrumpfte im vergangenen Jahr von 3,9 auf 2 Millionen Franken. Und beim Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA musste ein Rückgang um 20,2 Prozent auf 5,9 Millionen Franken verbucht werden, wie die Psychiatrie Baselland am Mittwoch mitteilte.

Grund für diese Entwicklung ist indes ein Basiseffekt: Im Vorjahr hatte die Auflösung einer nicht benötigten Rückstellung für Tarifrisiken das Ergebnis um 4,5 Millionen Franken verbessert.

Mehr, aber noch nicht genug Eigenkapital

Zufrieden sind die Psychiatrie-Verantwortlichen auch wegen der positiven Entwicklung des Eigenkapitals. Dieses stieg letztes Jahr um 12,9 Prozent auf 18 Millionen Franken. Inzwischen beträgt die Eigenkapitalquote 23,2 Prozent. Als die Psychiatrie Baselland 2012 verselbständigt worden war, hatte die Quote nur 12,9 Prozent betragen.

Für die Finanzierung nötiger Ersatzinvestitionen ist das Eigenkapital aber nach wie vor zu tief. Deshalb beantragt die Regierung dem Landrat, ein Darlehen von 36,1 Millionen Franken, das der Kanton der Psychiatrie Baselland gewährt hatte, in Eigenkapital umzuwandeln, wie es in der Mitteilung heisst.

Obwohl bei den Patienten eine Zunahme um 0,9 Prozent resultierte, ging der Betriebsertrag (nach Rückstellungen) um 3,3 Prozent auf 99,2 Millionen Franken zurück. Auch der Betriebsaufwand sank, dies um 2 Prozent auf 93,3 Millionen Franken.

Die Zahl der Angestellten stieg zwar um 1,1 Prozent auf 971. Der Personalaufwand verringerte sich dennoch um 0,7 Prozent auf 75,7 Millionen Franken.

Die stärkste Zunahme bei den Patienten wurde in der stationären Erwachsenenpsychiatrie verzeichnet. Mit 2229 Fällen ergab sich ein Plus von 8,4 Prozent. Bei den ambulanten Fällen von Erwachsenen wurde dagegen ein Rückgang um 3 Prozent 5252 registriert. In der Kinder- und Jugendpsychiatrie stieg die Zahl der Fälle um 3,2 Prozent auf 2675.