Zentrale Polit-Frage sei die Verteilung, und die SP setze sich ein «für alle statt für wenige», sagte Fehr gemäss Redemanuskript. Die Lohnschere sei immer weiter aufgegangen, und die Steuerpolitik bevorzuge die Reichen.

Da sich die Schweiz aber verändere, seien Verbesserungen möglich. Fehr warnte vor Fatalismus, Politikverdrossenheit und Nationalismus. Die Bevölkerung müsse Einfluss nehmen und das Land mitgestalten im eigenen Interesse.

Fehr verglich die Schweiz mit einer Genossenschaft, mit der Gründungsidee «Einer für alle, alle für einen». Zusammenhalt böten AHV, Post und SBB; darauf sei nun aufzubauen. Sie forderte «mehr Werkplatz und weniger Finanzplatz», eine Industriepolitik der Schweiz, die in neues investiere, vor allem Umwelttechnologien.