Noch vor wenigen Jahren waren auf dem Grünstreifen entlang des Hegenheimermattwegs in Allschwil Schrebergärtner zu Hause. Doch bald wachsen auf dem Areal unter anderem ein Gewerbepark, entworfen vom Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron, und das neue Tropeninstitut in die Höhe. Zuvor entsteht jedoch der neue Schweizer Sitz der Skan AG. Am Mittwoch war der Spatenstich für das viergeschossige Gebäude, entwickelt von Burckhardt + Partner. Die Skan AG will im Bachgraben alle Hauptsitz-Funktionen räumlich zusammenführen.

Die Grundeigentümer des Areals, das unter dem Namen «BaseLink» entwickelt wird, sind die Elektra Birseck und das Bürgerspital Basel. Das längliche Grundstück wird vom Hegenheimermattweg und der Kiesstrasse begrenzt. Es misst 75 000 Quadratmeter, was etwa zehn Fussballfeldern entspricht.

Nähe zu Kunden entscheidend

Die Skan AG, gegründet 1968, beschäftigt in der Schweiz rund 360 Mitarbeitende. Das Unternehmen stellt unter anderem industrielle Abfüll- und Dosieranlagen her. Wichtige Abnehmer sind Pharmaunternehmen, Laboratorien und Universitäten. Der aktuelle Skan-Hauptsitz befindet sich bereits in Allschwil, jedoch am anderen Ende, an der Grenze zum Basler Neubaud-Quartier.

Skan begründet seine Standortwahl für den neuen Hauptsitz unter anderem mit der grenznahen Lage zu Frankreich und Deutschland. Das Gebäude mit total 31 000 Quadratmetern Fläche soll 2020 bezugsbereit sein.

Die Skan AG wird aber lediglich als Mieterin fungieren: Investorin und Bauherrin des Gebäudes ist die Schweizerische Unfallversicherungs-Anstalt Suva.