Jetzt steht definitiv fest, wer die Baselbieter SP am 31. März wieder in die Regierung führen soll: Die Delegierten nominierten am Mittwochabend in geheimer Wahl mit 106 von 113 Stimmen die einzige Kandidatin, die Muttenzer Landrätin Kathrin Schweizer. Die 48-Jährige wird also versuchen, für die zweitstärkste Partei des Kantons nach vier Jahren in der Opposition wieder einen Sitz zu erobern. Dafür muss sie gegen die vier amtierenden Regierungsräte Thomas Weber (SVP), Monica Gschwind (FDP), Anton Lauber (CVP) und Isaac Reber (Grüne) antreten. Beim Kampf um den fünften Sitz wird sie sich aber vor allem gegen den angekündigten aber noch unbekannten zweiten Kandidaten der SVP durchsetzen müssen.

Schweizer erntete im Martinshof im Liestaler Stedtli viel Applaus. Bei ihrer «Motivationsrede» hielt sie fest: «Das Experiment von einem Baselbiet ohne die SP in der Regierung ist gescheitert.» Es brauche wieder eine soziale Stimme in der Exekutive. Die Wahl zu schaffen, werde kein Spaziergang. Auch müsse viel Energie in den Landratswahlkampf gesteckt werden. Aber: «Wir können es schaffen. Das Baselbiet braucht eine Zukunft, und die gibt es nur mit uns.»