Dass im Fall des Bed & Breakfast der Landratspräsidentin Daniela Gaugler keine Klarheit herrscht, ist für die JUSO enttäuschend. In den Augen der Junggsozialisten ist das Amt der Landratspräsidentin ein Amt von hoher Autorität und Integrität. Darum sieht die Partei die Konfliktsituation der Landratspräsidentin mit dem durch sie repräsentierten Kanton als problematisch. Die JUSO möchte von Daniela Gaugler wissen, ob sie in diesem langjährigen Konflikt mit dem Kanton verwickelt ist, den sie als höchste Baselbieterin eigentlich repräsentieren sollte. Zudem möchten sie wissen, ob sie mit geltendem Recht gehandelt habe.

Da die bisherigen Erklärungen von Frau Gaugler nach Meinung der JUSO als ungenügend erscheinen, werden gewisse Forderungen gestellt. Nach Meinung der Partei soll Daniela Gaugler die Verfügung des kantonalen Bauinspektorates in Sachen Bed & Breakfast-Umbauten und -Nutzung veröffentlichen und soll zudem unmissverständlich erklären, dass keine Umbauten und Nutzungen in ihrem Gebäude ohne vorliegende rechtsgültige Bewilligungen erfolgt sind. Als letzte Forderung soll sie noch erklären, dass sie dem Kanton keinen finanziellen Schaden verursacht hat.

Co-Präsident Jan Kirchmayr meint zum Fall Gaugler: «Wenn die Landratspräsidentin weiterhin einen juristischen Konflikt mit dem Kanton führt, schadet das dem Vertrauen der Bevölkerung in den Landrat und in die Politik allgemein. Dies erachtet die JUSO Baselland als höchst problematisch.»