Die formulierten Verfassungsinitiativen waren im März 2015 lanciert worden. Am Dienstag wurden sie nun mit deutlich mehr als den nötigen 1500 Unterschriften eingereicht.

Für die Initiative, die das Stimm- und Wahlrecht für niedergelassene Ausländerinnen und Ausländer verlangt, wurden 2235 Signaturen gesammelt. 1900 Unterschriften kamen für die Senkung des Stimm- und Wahlrechts von 18 auf 16 Jahre zusammen.

Sowohl den niedergelassenen Ausländern wie auch den 16- bis 18-Jährigen Schweizerinnen und Schweizern soll nur das aktive Stimmrecht gewährt werden. Das heisst sie sollen abstimmen und wählen dürfen. Das passive Wahlrecht - also sich in ein Amt wählen zu lassen - soll ihnen versagt bleiben.