Gegen einen Teuerungsausgleich sprachen sich SVP und FDP aus. Sie verwiesen auf die Finanzlage des Kantons. Um die Kaufkraft zu stärken, beantragte die Grüne/EVP-Fraktion dagegen einen Ausgleich um 0,3 Prozent, die SP einen um 0,5 Prozent. Beide Anträge lehnte eine Ratsmehrheit ab. Gespalten waren CVP/BDP sowie GLP/G-U.

Die Regierung hatte die beantragte neunte Nullrunde seit 2010 ebenfalls mit der Finanzlage begründet. Ein Ausgleich der Teuerung von 0,4 Prozent würde dem Ziel zuwiderlaufen, in der Staatsrechnung den Personalaufwand bis 2020 um zehn Prozent zu reduzieren.

Letztmals hatte das Baselbieter Staatspersonal 2009 einen Teuerungsausgleich erhalten. Im vergangenen Jahr mussten die Angestellten des Kantons im Zuge der Sparmassnahmen gar eine Lohnkürzung um ein Prozent hinnehmen.