Im und um den Stadtkern des Baselbieter Kantonshauptorts wird es heute Abend von Läuferinnen und Läufern nur so wimmeln. Der 34. Liestaler Stadtlauf steht an. Die Rennen beginnen um 17 Uhr mit dem Lauf für Kinder mit Elternteil. Zwei Stunden später erfolgt der Startschuss zum Hauptrennen über knapp zwölf Kilometer. Der Liestaler Stadtlauf ist für insgesamt 24 Kategorien ausgeschrieben – vom Dreikäsehoch bis zur Veteranin ist alles dabei.

Verglichen mit den vergangenen Austragungen tanzt der diesjährige Anlass aus der Reihe. Weil die Rathausstrasse eine Grossbaustelle ist, muss das Start-/ Zielgelände auf den Zeughausplatz verlegt werden (die bz berichtete). Auch die Streckenführung im Stadtkern ist anders: Heuer laufen die Sportlerinnen und Sportler auf der Büchelistrasse und über den Wasserturmplatz, wo sie sich kreuzen. Seestrasse und Fischmarkt werden in umgekehrter Richtung passiert. Pièce de Résistance ist die Treppe zum und durchs Elefantentor. Dieser Abschnitt verbindet Seestrasse und Fischmarkt. Die Zusatzschlaufen des langen Parcours führen wie bisher ins Oristal. Um den heutigen Stadtlauf reibungslos durchzuführen, werden Individual- und öffentlicher Verkehr grossräumig umgeleitet.

Das ist die neue Route des Liestaler Stadtlaufs.

Das ist die neue Route des Liestaler Stadtlaufs.

Mehr Personal für Sicherung

Zur geänderten Stedtli-Route, die wegen der Baustelle einmalig ist, zeichnet sich für heute auch eine starke Beteiligung ab. Laut Bruno Carnot, dem Co-Präsidenten des Organisationskomitees, haben sich bis jetzt über 760 Läuferinnen und Läufer angemeldet. 2016 waren es zum gleichen Zeitpunkt etwa 500. In den vergangenen Jahren starteten regelmässig rund 800 Teilnehmende. Und weil sich für heute ein weiterer sonniger Tag ankündet, dürften sich noch einige nachmelden. Eine hohe Teilnehmerzahl ist garantiert.

«Wir sind bereit», sagt Carnot. Der Aufwand für die Streckenänderung sei gross. Sie hätten 300 Absperrgitter bestellt – so viele wie nie zuvor. Zur Sicherung steht auch mehr Personal im Einsatz. Die Streckenverantwortlichen werden den Parcours nochmals genau abschreiten und neuralgische Stellen markieren, um das Unfallrisiko einzudämmen.