Lukas Kilcher arbeitet seit 1993 für das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) in Frick, seit 1998 ist er Mitglied der Geschäftsleitung. Kilcher engagierte sich in den vergangenen Jahren stark in der landwirtschaftlichen Wissensvermittlung.

Er leitete vier Jahre lang den Beratungsdienst des FiBL und baute diesen massgeblich aus.Im Anschluss baute Lukas Kilcher über 11 Jahre die Abteilung Entwicklungszusammenarbeit auf und seit 2009 leitet er die Kommunikation beim FiBL.

Er und sein Team entwickelten Konzepte, Lehrpläne und Lehrmittel und bauten partizipative Bildungs- und Beratungsdienstleistungen im In- und Ausland auf. Er setzte sich mit der Agrarpolitik auseinander und stellte Aktionspläne auf für die Entwicklung des Agrarsektors in verschiedenen Ländern.

Zusammen mit Produzenten, Verarbeitungsfirmen und Grossverteilern beteiligte er sich an der Entwicklung und Einführung verschiedener Bioprodukte auf dem Markt, wie die Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion Basel-Landschaft weiterführend mitteilt.

Auf die Herausforderungen am Landwirtschaftlichen Zentrum Ebenrain LZE in Sissach freut sich Lukas Kilcher sehr. «Ich sehe viele Chancen für die Entwicklung der Landwirtschaft in der Nordwestschweiz», so Kilcher. «Uns zu Füssen liegt ein Markt mit über 350'000 Menschen, welche auf Qualität und Regionalität setzen. Dazu brauchen wir eine nachhaltige, produktive Landwirtschaft. Auf diesem Weg gibt es Herausforderungen, die wir nur in Partnerschaft mit den Bäuerinnen und Bauern, den Konsumentinnen sowie mit Akteuren der Politik und dem Handel meistern können. Das LZE hat die Aufgabe, die Bauern darin zu unterstützen, diese Herausforderungen zu meistern und das Potenzial der Landwirschaft im Kanton Basel-Landschaft erfolgreich umzusetzen.»