Eingereicht hat den Vorstoss SP-Landrat Thomas Noack. Der Liestaler Stadtbaumeister begründet seine Forderung damit, dass der Bund die A22 übernehmen werde und es somit bis zur Umsetzung von baulichen Massnahmen noch lange dauere.

Laut Noack sind vor allem die Brücken das Problem: Aus statischen Gründen können dort keine Flüsterbeläge eingebaut werden. «Dies betrifft vor allem den Abschnitt, welcher auf der zirka 750 Meter langen Ergolzbrücke mitten durch die Wohngebiete der Stadt Liestal führt.» Alle Schweizer Hochleistungsstrassen hätten bis Ende März 2018 lärmsaniert werden müssen. Das schreibt die Lärmschutz-Verordnung des Bundes vor.