Der Verunfallte war einer von vier Fasnächtlern, die an einem vierarmigen metallenen Drehkreuz auf jenem Wagen mittels Klettergurt und Seil befestigt war. Warum diese Befestigung am Sonntag nicht hielt, werde nun untersucht, hiess es am Montag bei der Polizei. Die Ergebnisse der rechtsmedizinischen Untersuchung stünden noch aus.

Der Mann war kurz nach halb vier Uhr am Nachmittag aus einer Höhe von drei bis vier Metern auf die Strasse gefallen. Er starb trotz sofortigen Reanimationsversuchen noch am Unfallort. Nach dem Unfall wurde der Liesberger Fasnachtsumzug abgebrochen.

Der letzte Todesfall an einem Baselbieter Fasnachtsanlass war im Vorjahr in Reinach vorgefallen. Damals brach ein Mitglied einer Guggenmusik bei einem Konzern auf der Bühne zusammen; er starb am Folgetag.