Am 14. Februar 2001 trat es erstmals in Erscheinung, nach der kommenden Veranstaltungsserie Ende Januar 2013 ist definitiv Schluss: Das Laufner Räbeli „lässt den letzten Vorhang fallen", wie Vorstandsmitglied Jörg Heizmann im Namen seiner vier Mitstreiter bestätigt. Man solle aufhören, wenn es am schönsten ist, sagt sich das aus Rainer Meyer, Patrik Hänggi, Steve Grütter, Martha Maggio und Heizmann bestehende Macher-Quintett.

Steigender Aufwand

Nach einem Dutzend erfolgreicher, stets ausverkaufter Ausgaben des Vorfasnachts-Variétés sehen sich die Hobby-Veranstalter mit einem immer steigenden Aufwand und immer höheren Publikumsansprüchen konfrontiert. Das diesjährige Programm „Hotel Räbeli" fand im Alten Laufner Schlachthaus an sieben Aufführungsabenden statt, was die Laien-Texter, Hobby-Darsteller und Freizeit-Produzenten an die Grenzen ihrer Kapazitäten brachte. Nun soll „mit einem Feuerwerk an Gäggs und Fasnachtsklängen", wie Heizmann verspricht, 2013 der letzte Vorhang fallen.

Das aktuelle Programm „So ne Zirkus" wird ab dem 9. Dezember in den Vorverkauf gelangen, der letzte Aufführungszyklus findet zwischen dem 26. Januar und 1. Februar 2013 statt. „Es wird uns nach so langer gemeinsamer Zeit nicht einfach fallen, künftig auf die liebgewonnene Räbeli-Familie zu verzichten", weiss Räbeli-Präsident Rainer Meyer, „der Entscheid ist uns extrem schwer gefallen".