Durch die neue, fast sechs Kilometer lange Leitung ist die Versorgung mit Trinkwasser für über 100'000 Menschen im Birs- und Leimental noch sicherer geworden. Dank der 15-Millionen-Investition könnten nun auch ausserordentliche Situationen, wie etwa ein Birshochwasser, besser bewältigt werden. Die Transitleitung zwischen dem neuen Pumpwerk «Widenhof» in Reinach/Arlesheim und Basel (St. Jakob) verbindet die regionalen Trinkwasserversorger Hardwasser, IWB und das Wasserwerk Reinach und Umgebung (WWR).

Seit Januar 2019 können das WWR, der Zweckverband Aesch/Dornach/Pfeffingen sowie die Gemeinde Arlesheim jederzeit Trinkwasser bei der Hardwasser AG über diese Leitung beziehen oder bei Bedarf den IWB abgeben. Bis zu 20'000 Kubikmeter Trinkwasser pro Tag könnten durch die neue Transitleitung geführt werden.

Gelungenes Fest

Viele Schaulustige und Interessierte waren an der Eröffnungsfeier beim neuen Pumpwerk «Widenhof» zugegen. Der Präsident des Wasserwerks Reinach und Umgebung, Hanspeter Ryser, der Vizepräsident des Zweckverbands Aesch/Dornach/Pfeffingen, Thomas Schmidli, und Regierungsrat Thomas Weber eröffneten das neue Werk mit feierlichen Worten.

Bei Wurst und Brot konnten die Besucherinnen und Besucher das neue Pumpwerk mit seinen eindrücklichen Installationen besichtigen. Informationsstände der am Projekt beteiligten Unternehmen gaben Auskunft über die Hintergründe der Bauarbeiten. Auch die Feuerwehr war vor Ort und präsentierte ihr neues mobiles Stromaggregat: Dieses würde bei Stromausfall dafür sorgen, dass die Pumpen mit dem vor Ort erzeugten Notstrom in Betrieb genommen werden können, um die Trinkwasserversorgung sicherstellen zu können. (mgt)