Gelterkinden ist einen Schritt weiter auf dem langen Weg zu einem neuen Hallenbad: Heute Morgen stellte der Gemeinderat das Vorprojekt vor, frühestens gegen Ende 2018 soll das neue Bad eingeweiht werden können. Was einen Grossteil des Oberbaselbiets freuen dürfte – das einzige Hallenbad oberhalb Liestals ist seit dreieinhalb Jahren geschlossen -, hat für die Gelterkinder Steuerzahler aber einen Wermutstropfen: Gemäss jetzigem Stand wird der Bau auf knapp 20 Millionen Franken zu stehen kommen; bisher ging man von 17 Millionen Franken aus.

Von diesen 20 Millionen hat der Kanton bereits verbindlich fünf Millionen Franken zugesagt. Zudem hofft die Gelterkinder Gemeindepräsidentin Christine Mangold, dass die umliegenden Gemeinden eine Million übernehmen, was aber noch nicht in Stein gemeisselt ist.

Das neue Hallenbad beinhaltet ein Schwimmbecken mit fünf Bahnen, ein Becken für Nichtschwimmer mit einem höhenverstellbaren Boden, ein Kinderplanschbecken, eine Rutschbahn, ein Bistro für Hallen- und Freibad sowie einen Saunabereich. Eigentlich wäre auch noch ein Dampfbad geplant gewesen, doch dieses fiel wie auch anderes dem Sparstift zum Opfer. Denn nach einer ersten Planungsrunde mit allen Wünschen stand das Kostenbarometer bei 23 Millionen Franken – ein Betrag, der für den Gemeinderat laut Mangold nicht in Frage kam.

Der weitere Fahrplan sieht nun so aus: Im kommenden Herbst will die Gemeinde das Baugesuch für den Neubau einreichen, im Juni 2016 soll die Gemeindeversammlung den Baukredit sprechen, im Frühherbst 2016 soll der Altbau abgerissen werden und rund zwei Jahre später der Neubau fertig sein.