«Damit das Baselbiet nicht blockiert wird»: Mit diesem Slogan wirbt das Komitee, das sich für ein Ja am 26. November zum 8. Generellen Leistungsauftrag (GLA) 2018 bis 2021 im öffentlichen Verkehr einsetzt. Dem Komitee gehören Politiker von FDP, CVP, BDP, GLP und SVP sowie Vertreter der Wirtschaft an. So enthalte der 8. GLA ein besseres öV-Angebot in Allschwil und dem Birseck, einen zweiten Schnellzug fürs Laufental, eine bessere Anbindung an den Fernverkehr in Sissach und Olten sowie dichtere Busverbindungen.

Jene, die das Referendum gegen den GLA ergriffen haben, fokussieren auf die Stilllegung der S-Bahnlinie 9, das sogenannte Läufelfingerli, per Ende 2019. Das Ja-Komitee betont, dass wichtige, stark frequentierte öV-Linien weiter ausgebaut werden sollen. Im 8. GLA sei allerdings kein Platz für hoch defizitäre Linien, lässt sich der Münchensteiner GLP-Landrat Daniel Altermatt zitieren.

«Bei einem Nein am 26. November müssen die Defizite der S 9 durch einen Abbau bei anderen Linien kompensiert werden», warnt er. Auch müsste dann das ganze öV-Angebot des Kantons für 2020 und 2021 neu aufgegleist werden. Das Läufelfingerli weist mit knapp 20 Prozent einen sehr tiefen Kostendeckungsgrad aus; es gibt im Kanton kaum eine andere derart defizitäre öV-Linie. (saw)