Der tschechisch-schweizerische in Dittingen wohnhafte Künstler Ceněk Pražák hat 1985 den 9 Meter hohen Liftturm der damals neuen Laufner Postauto-Garage mit seiner Kunst versehen. «In allen Richtungen» nannte der begnadete Kunstmaler und Musiker sein Gemälde, passend zur Funktion des Postauto-Betriebs in der Region Laufental-Schwarzbubenland.

Mittlerweile ist – wie an allen andern der Witterung ausgesetzten Pražák-Werken – die Farbe verblasst. Durch Initiative von Nicole Ackermann, Künstlerin und damalige Schülerin von Ceněk Pražák, hat sich die Postauto Schweiz AG entschieden, das Kunstwerk restaurieren zu lassen. Dank erhalten gebliebenen Entwürfen des Künstlers ist es gelungen, nicht nur die Formen, sondern auch die Farben wieder so nachzuzeichnen, wie dies damals Pražák beabsichtigt hatte. In den vergangenen Wochen war die Firma Severin Borer AG aus Büsserach damit beschäftigt, das Kunstwerk wieder aufzufrischen.

Best erhaltene öffentliche Werk

Am vergangenen Donnerstag luden die Verantwortlichen ein, das neue und somit das «zur Zeit best erhaltene Pražák-Werk im öffentlichen Raum», wie sich Pražák-Schülerin Ackermann ausdrückte, zu enthüllen. Mit Kurzansprachen von Nicole Ackermann Pearce, Stadtpräsident Alex Imhof und Urs Bloch, Vertreter von Postauto Schweiz.

Laufen ist für Postauto das Zentrum der Region mit sechs Linien, über 50 Mitarbeitenden, 31 Fahrzeugen und 4400 gefahrenen Kilometern täglich. Postauto Region Laufen befördert jährlich rund zwei Millionen Fahrgäste.