Die Maschinen müssten wieder angeworfen werden und das könne nicht innerhalb weniger Minuten geschehen, sagte Eva Dziurzynski, Mediensprecherin von Swissmetal, am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Es seien viele Prozesse am Laufen. Die Mitarbeiter würden stufenweise wieder zurückgeholt.

Grund ist die gestrige Einigung

Am Dienstag hatte die Bank BNP Parisbas, welche die Swissmetal Industries AG finanziert, der Freigabe des Warenlagers zugestimmt. Damit konnte eine Lösung umgesetzt werden, auf die sich am Wochenende Swissmetal-Vertreter und der Sachverwalter zusammen mit der Bank geeinigt hatten.

Mit der Freigabe hätten Swissmetal und ihre Kunden wieder Zugang zu den Halb- und Fertigfabrikaten, hiess es in einer Medienmitteilung des Unternehmens vom Dienstagabend. Es sei ebenfalls ein Modus gefunden worden für die Nutzung von Rohmaterialen, damit auch Giessereiaktivitäten möglich seien.

Zukunft trotzdem unklar

Die Zukunft von Swissmetal bleibt jedoch ungewiss. Das Unternehmen führt seit Wochen Gespräche mit Le Bronze Industriel über eine mögliche Übernahme seiner beiden Schweizer Werke. Diese befinden sich in einer provisorischen Nachlassliquidation.

Das Unternehmen antwortete diese Woche mit einer Gegenofferte auf die Übernahmepläne von Le Bronze Industriel. Die Offerte aus Frankreich ist gemäss Swissmetal nicht annehmbar.  (sda/san)