Aufgrund des am 1. Januar 2016 in Kraft getretenen revidierten Finanzausgleichsgesetzes wird das Ausgleichsniveau nicht mehr jährlich, sondern nur noch alle drei Jahre festgesetzt, wie es in einer Mitteilung heisst. Dies gebe den Gemeinden eine grössere Budgetsicherheit.

Für die Berechnung des Niveaus für die kommenden drei Jahre seien die Finanzausgleichs-Daten von 2010 bis 2015 analysiert worden, erklärte der Baselbieter Kantonsstatistiker auf Anfrage. Ziel sei es, nach drei Jahren eine ausgeglichene Rechnung zu haben.

Im vergangenen Jahr war das Ausgleichsniveau bei 2407 Franken gelegen. 66 der 86 Gemeinden erhielten Geld aus dem Finanzausgleich. Insgesamt betrugen die Ausgleichszahlungen 61,1 Millionen Franken.

Aufgrund des revidierten Finanzausgleichsgesetzes hat die Regierung am Dienstag zudem eine Totalrevision der Finanzausgleichsverordnung verabschiedet und diese rückwirkend auf den 1. Januar 2016 in Kraft gesetzt. Es seien Anpassungen in fast allen Bestimmungen nötig geworden.