Béatrix von Sury d’Aspremont (CVP) reicht an der kommenden Landratssitzung vom 29. Juni eine Interpellation ein, in der sie der Regierung kritische Fragen stellt. So möchte sie wissen, weshalb es in Bundesbern zu keinem aktiven Lobbying für das Baselbieter Anliegen gekommen sei.

Die Regierung im Speziellen soll aufzeigen, wie sie sich bisher aktiv für einen Hochschulratssitz eingesetzt hat.

Und wohl das Wichtigste: «Was wird die Regierung nun unternehmen, um den so wichtigen Sitz im Hochschulrat doch noch erlangen zu können?», fragt von Sury. Dies im Lichte, dass das Anliegen im Nationalrat nicht den Hauch einer Chance hatte.

Für die Reinacher Landrätin ist es «absolut unverständlich, dass Baselland als einer der Träger einer der renommiertesten Universitäten der Schweiz noch immer nicht in den Hochschulrat aufgenommen worden ist». So könne der Kanton auf nationaler Ebene nicht mitentscheiden.

Von Sury glaubt, dass Baselland zurzeit keinen guten Eindruck hinterlässt: «Das ständige Gezanke um die Universität, die Vorstösse, die Einsparungen fordern oder Angebote reduzieren wollen, haben sicherlich viel Geschirr zerschlagen», schreibt sie in der Interpellation.