«Die Variante Aesch ist aus heutiger Sicht gestorben.» So äusserte sich Urs Lanz, der Präsident des Kantonalschwingerverbands Baselland, schon vor einer Woche zu der Sachlage. Grund dafür war ein Schreiben der lokalen Bauern, die ein Schwingfest auf ihrem Boden kategorisch ausgeschlossen hatten.

Dieses Schreiben wird nun auch vom Regierungsrat zur Kenntnis genommen. Wie dieser am Mittwoch mitteilte, sieht er ein Einverständnis der Landwirte als Voraussetzung für eine Durchführung des Schwingfests auf deren Boden. Ausserdem bestünden keine rechtlichen Mittel, um das Eidgenössische gegen den Willen der Bauern in Aesch stattfinden zu lassen.

Weitere Bestrebungen des Kantons soll es daher nicht mehr geben. Eine Durchführung des Eidgenössischen Schwingfests in der Region halte man jedoch weiter für erstrebenswert. (poe)