Diesen März sorgte Piero Esteriore wieder einmal für Schlagzeilen: Der Sänger und Coiffeur aus Laufen eröffnete in Aesch, wo er aufgewachsen ist, ein Bistro namens «Bella Vita». Im Lokal an der Hauptstrasse 96 konnten sich die Gäste einen Café oder einen Snack genehmigen – in einem separaten Teil schnitt der Hausherr Haare.

Eine spezielle Kombination. Der grosse Zauber ist aber bereits verflogen. Der Schriftzug ist verschwunden. Das ist auch den Aeschern nicht entgangen. Vor den Schaufenstern bleiben immer wieder Passanten stehen und tuscheln: «War hier nicht das ‹Bella Vita› von Piero»? Doch. Aber seit kurzem setzt Esteriore wieder voll auf die Karte Musik. Er hat sich dafür mit dem Management Prestige Records & Entertainment GmbH zusammengetan. «Ich musste mich entscheiden: dem Bistro eine Chance geben oder mich in der Musikbranche weiterentwickeln», sagt der Aescher.

Wie an der Schaufensterfront zu sehen ist, dominiert die neue Firma. Im Untergeschoss wurde ein Tonstudio aufgebaut, wo der Sänger mit sizilianischen Wurzeln komponieren und aufnehmen will.

Esteriore dementiert Gerüchte

Demnächst kommt eine neue CD auf den Markt. Vom «Bella Vita» übrig bleibt der Salon, den er weiterführen wird, und die Kaffeemaschine. Mutmassungen, die die Runde machten, wonach das «Bella Vita» von den Behörden geschlossen wurde, schickt Esteriore ins Land der Gerüchte. «Aber ich verstehe, dass so etwas aufkommt, wenn ein Laden nach nur knapp mehr als einem Monat schliesst», bemerkt er dazu. Neu ist die Erfahrung für Esteriore nicht: Erst im Herbst schloss er seine Coiffeur-Filiale in Bern.