«Mein Mann und ich werden Eltern, ich trete also aus familiären Gründen vom Amt als CVP-Präsidentin zurück», sagt die 29-jährige Sekundarlehrerin aus Aesch am Donnerstag der bz. Das Landratsmandat, das sie seit 2009 innehat und «sehr gerne hat», wird Corvini aber weiter ausüben.

«Es ist nicht das Ende meiner politischen Karriere», sagt sie denn auch. Sie habe einzig entschieden, die Prioritäten anders zu setzen. «Ich möchte meine neue Rolle als Mutter geniessen».

Corvini-Mohn dirigierte die CVP Baselland seit August 2009. In ihrer Wahrnehmung waren es «vier interessante, spannende Jahre».

Nach ihrem angekündigten Rücktritt muss nach der SP in diesem Jahr bereits die zweite grosse Partei im Kanton eine neue Führungskraft für die Spitze suchen.

Die Regelung der Nachfolge wird die Personalkommission der Partei übernehmen. Wer in die Bresche springt, ist noch offen. «Es gibt mehrere gute Leute in unserer Partei, die für das Amt in Frage kommen», sagt Corvini. (rsn)