«Ich politisiere hauptsächlich über Anträge, die ich bei der Beratung von Gesetzen einreiche», erklärt Claude Janiak. «Sehr erfolgreich war ich damit beim Nachrichtendienstgesetz, bei der gemeinsamen elterlichen Sorge und bei der Geldwäschereigesetzgebung.» Weiter setzte sich der Ständerat bei der Anerkennung der Schifffahrt als gleichberechtigten Verkehrsträger in jeder Hinsicht durch. Bei der Vorlage zu Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (Fabi) war die Aufstockung der Mittel gemäss dem Baselbieter Ständerat Voraussetzung für die Berücksichtigung von Projekten in der Region Basel (Basel Ost 1. Etappe, Ergolztal Kapazitätsausbau, Pratteln Entflechtung). «Dazu zähle ich auch, dass die Anliegen des Güterverkehrs heute dank Entscheiden, die auf meine Anträge zurückzuführen sind, stärker berücksichtigt werden.» Schwerpunkte will der Advokat auch künftig bei der Verkehrspolitik setzen. «Beim zu schaffenden Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds etwa möchte ich erreichen, dass die Anliegen des Kantons berücksichtigt werden.» Weiter wolle er, wenn das Nachrichtendienstgesetz in Kraft tritt, dafür sorgen, dass die strengen Vorgaben eingehalten werden. «Bei der Neugestaltung des Familienrechts will ich ausserdem dazu beitragen, dass die Gesetzgebung sich den heutigen gesellschaftlichen Gegebenheiten anpasst und sich nicht von den Realitäten entfernt.» Offene Baustellen sieht der bald 67-Jährige unter anderem beim Doppelspurausbau im Laufental. Diesen habe er als Mitglied der Verkehrskommission wiederholt thematisiert. «Zwar wird die Forderung als berechtigt anerkannt, von der Realisierung sind wir aber noch weit entfernt. Ich bleibe am Ball.» Weiter starkmachen will Janiak sich auch für seine Forderung nach Anerkennung des Baselbiets als Universitätskanton. (jug)

Claude Janiak, SP-Ständerat, Binningen

«Ich politisiere hauptsächlich über Anträge, die ich bei der Beratung von Gesetzen einreiche», erklärt Claude Janiak. «Sehr erfolgreich war ich damit beim Nachrichtendienstgesetz, bei der gemeinsamen elterlichen Sorge und bei der Geldwäschereigesetzgebung.» Weiter setzte sich der Ständerat bei der Anerkennung der Schifffahrt als gleichberechtigten Verkehrsträger in jeder Hinsicht durch. Bei der Vorlage zu Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (Fabi) war die Aufstockung der Mittel gemäss dem Baselbieter Ständerat Voraussetzung für die Berücksichtigung von Projekten in der Region Basel (Basel Ost 1. Etappe, Ergolztal Kapazitätsausbau, Pratteln Entflechtung). «Dazu zähle ich auch, dass die Anliegen des Güterverkehrs heute dank Entscheiden, die auf meine Anträge zurückzuführen sind, stärker berücksichtigt werden.» Schwerpunkte will der Advokat auch künftig bei der Verkehrspolitik setzen. «Beim zu schaffenden Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds etwa möchte ich erreichen, dass die Anliegen des Kantons berücksichtigt werden.» Weiter wolle er, wenn das Nachrichtendienstgesetz in Kraft tritt, dafür sorgen, dass die strengen Vorgaben eingehalten werden. «Bei der Neugestaltung des Familienrechts will ich ausserdem dazu beitragen, dass die Gesetzgebung sich den heutigen gesellschaftlichen Gegebenheiten anpasst und sich nicht von den Realitäten entfernt.» Offene Baustellen sieht der bald 67-Jährige unter anderem beim Doppelspurausbau im Laufental. Diesen habe er als Mitglied der Verkehrskommission wiederholt thematisiert. «Zwar wird die Forderung als berechtigt anerkannt, von der Realisierung sind wir aber noch weit entfernt. Ich bleibe am Ball.» Weiter starkmachen will Janiak sich auch für seine Forderung nach Anerkennung des Baselbiets als Universitätskanton. (jug)

Elisabeth Schneider-Schneiter hat in den vergangenen vier Jahren unter anderem erreicht, dass 058-Nummern den Anrufer nicht mehr kosten dürfen als normale Nummern. Weiter hat sie dem Bundesrat den Auftrag zur Entwicklungshilfe mit Einbezug des Privatsektors erteilt. Auch für den Bürokratieabbau hat sich die 51-Jährige starkgemacht. «Und zwar konkret!», sagt sie. Als Beispiel nennt sie etwa die Einführung eines Behindertenausweises für Kinder und dass Babysitterlöhne bis zu einem Betrag von 750 Franken pro Jahr nun nicht mehr steuerpflichtig sind. «Damit wird den Eltern wegen ein paar Franken der ganze Papierkrieg erspart.» Auch in den kommenden vier Jahren möchte sich die Juristin weiter für konkreten Bürokratieabbau einsetzen. Weiter wünscht sie sich mehr Effizienz bei der Eingliederung von über 50-Jährigen ohne Arbeit. Im September hat die 2010 nachgerückte Nationalrätin zu diesem Thema eine Motion eingereicht. Ausserdem gehört zu ihren Schwerpunkten in der kommenden Legislatur im Falle ihrer Wiederwahl, Migrantenströmen durch Entwicklungshilfe vor Ort vorzubeugen, den Freihandel mit den aufstrebenden Volkswirtschaften zu ermöglichen sowie die Heiratsstrafe abzuschaffen. Der Region möchte Schneider-Schneiter mit einer echten Doppelspur im Laufental und einem effizienten Herzstück Regio S-Bahn dienen. Weiter stehen auf ihrer Liste die Neat-Fertigstellung mit Wisenbergtunnel und ein höherer Bundesanteil bei Universitätsstudien in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – zum Beispiel 50 Millionen mehr für die Universität Basel (Medizin, Pharmazie, Life Sciences und Naturwissenschaftliche Studien). «Damit sind die beiden Basel entlastet und die Universität bleibt stark», ist die Biel-Benkemerin überzeugt. (jug)

Elisabeth Schneider-Schneiter, CVP-Nationalrätin, Biel-Benken

Elisabeth Schneider-Schneiter hat in den vergangenen vier Jahren unter anderem erreicht, dass 058-Nummern den Anrufer nicht mehr kosten dürfen als normale Nummern. Weiter hat sie dem Bundesrat den Auftrag zur Entwicklungshilfe mit Einbezug des Privatsektors erteilt. Auch für den Bürokratieabbau hat sich die 51-Jährige starkgemacht. «Und zwar konkret!», sagt sie. Als Beispiel nennt sie etwa die Einführung eines Behindertenausweises für Kinder und dass Babysitterlöhne bis zu einem Betrag von 750 Franken pro Jahr nun nicht mehr steuerpflichtig sind. «Damit wird den Eltern wegen ein paar Franken der ganze Papierkrieg erspart.» Auch in den kommenden vier Jahren möchte sich die Juristin weiter für konkreten Bürokratieabbau einsetzen. Weiter wünscht sie sich mehr Effizienz bei der Eingliederung von über 50-Jährigen ohne Arbeit. Im September hat die 2010 nachgerückte Nationalrätin zu diesem Thema eine Motion eingereicht. Ausserdem gehört zu ihren Schwerpunkten in der kommenden Legislatur im Falle ihrer Wiederwahl, Migrantenströmen durch Entwicklungshilfe vor Ort vorzubeugen, den Freihandel mit den aufstrebenden Volkswirtschaften zu ermöglichen sowie die Heiratsstrafe abzuschaffen. Der Region möchte Schneider-Schneiter mit einer echten Doppelspur im Laufental und einem effizienten Herzstück Regio S-Bahn dienen. Weiter stehen auf ihrer Liste die Neat-Fertigstellung mit Wisenbergtunnel und ein höherer Bundesanteil bei Universitätsstudien in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – zum Beispiel 50 Millionen mehr für die Universität Basel (Medizin, Pharmazie, Life Sciences und Naturwissenschaftliche Studien). «Damit sind die beiden Basel entlastet und die Universität bleibt stark», ist die Biel-Benkemerin überzeugt. (jug)

Gefragt nach seinen Erfolgen in der auslaufenden Legislatur zeigt sich Thomas de Courten bescheiden. «In Bern werden Erfolge im Team erarbeitet, kaum jemand kann ein Resultat allein für sich beanspruchen. Das tue auch ich nicht.» Beigetragen habe er aber dazu, dem Bundesrat einen Masterplan zur Stärkung des Forschungs- und Innovationsstandortes Schweiz abzuringen, einen Standort des Schweizer Innovationsparks in der Nordwestschweiz zu etablieren, zusätzliche Mittel aus dem Agglomerationsprogramm für Baselland zu sichern und bürokratische Überregulierungen zu verhindern. Seine Schwerpunkte würde der 2011 gewählte Parlamentarier in den kommenden vier Jahren wie bisher setzen: Wirtschaft, Sozialversicherungen und Berufsbildung. In Sachen Wirtschaft liege sein Fokus auf der Deregulierung und im Abbau bürokratischer Hürden und Auflagen. «Dazu habe ich noch einige Vorstösse hängig, die ich weiter bearbeiten und zum Erfolg führen möchte», so der 49-Jährige. «Mein Credo bleibt: Für jede neue Vorschrift muss zuerst eine bestehende abgebaut werden.» In Sachen Sozialversicherungen möchte sich de Courten in der nächsten Legislatur darauf fokussieren, die Rentenleistungen zu sichern, ohne die Wirtschaft zusätzlich zu belasten. «Also ohne Mehrwertsteuererhöhung und ohne zusätzliche Arbeitgeber- oder Arbeitnehmerbeiträge.» In der Berufsbildung setzt sich der einstige Landrat für bessere Rahmenbedingungen für KMU als Lehrbetriebe ein. Für die Region wünscht sich der ehemalige Leiter der Wirtschaftsförderung Baselland, dass ihr volkswirtschaftliches Leistungs- und Innovationspotenzial anerkannt wird. «Und dann wäre da noch mein Dauerziel: die Sicherung der Selbstständigkeit des Baselbiets. Wir dürfen das Endziel eines Vollkantons nicht aus den Augen verlieren.» (jug)

Thomas de Courten, SVP-Nationalrat, Rünenberg

Gefragt nach seinen Erfolgen in der auslaufenden Legislatur zeigt sich Thomas de Courten bescheiden. «In Bern werden Erfolge im Team erarbeitet, kaum jemand kann ein Resultat allein für sich beanspruchen. Das tue auch ich nicht.» Beigetragen habe er aber dazu, dem Bundesrat einen Masterplan zur Stärkung des Forschungs- und Innovationsstandortes Schweiz abzuringen, einen Standort des Schweizer Innovationsparks in der Nordwestschweiz zu etablieren, zusätzliche Mittel aus dem Agglomerationsprogramm für Baselland zu sichern und bürokratische Überregulierungen zu verhindern. Seine Schwerpunkte würde der 2011 gewählte Parlamentarier in den kommenden vier Jahren wie bisher setzen: Wirtschaft, Sozialversicherungen und Berufsbildung. In Sachen Wirtschaft liege sein Fokus auf der Deregulierung und im Abbau bürokratischer Hürden und Auflagen. «Dazu habe ich noch einige Vorstösse hängig, die ich weiter bearbeiten und zum Erfolg führen möchte», so der 49-Jährige. «Mein Credo bleibt: Für jede neue Vorschrift muss zuerst eine bestehende abgebaut werden.» In Sachen Sozialversicherungen möchte sich de Courten in der nächsten Legislatur darauf fokussieren, die Rentenleistungen zu sichern, ohne die Wirtschaft zusätzlich zu belasten. «Also ohne Mehrwertsteuererhöhung und ohne zusätzliche Arbeitgeber- oder Arbeitnehmerbeiträge.» In der Berufsbildung setzt sich der einstige Landrat für bessere Rahmenbedingungen für KMU als Lehrbetriebe ein. Für die Region wünscht sich der ehemalige Leiter der Wirtschaftsförderung Baselland, dass ihr volkswirtschaftliches Leistungs- und Innovationspotenzial anerkannt wird. «Und dann wäre da noch mein Dauerziel: die Sicherung der Selbstständigkeit des Baselbiets. Wir dürfen das Endziel eines Vollkantons nicht aus den Augen verlieren.» (jug)

Mit insgesamt 20 Jahren im Nationalrat ist Susanne Leutenegger Oberholzer, kurz SLO genannt, die dienstälteste Baselbieter Parlamentarierin. Rückblickend auf die zu Ende gehende Amtsperiode nennt die 67-Jährige als ihre Erfolge unter anderem die Einführung der zweijährigen Garantiefrist beim Kauf für Konsumenten, das Gesetz über die Sperrung und Rückführung von Potentatengeldern, mehr Informationsrechte für Opfer über den Aufenthalt der Täter und «im Verbund mit vielen anderen Kräften den Schluss des Steuerhinterziehergeheimnisses», wie sie es ausdrückt. Gefragt nach ihren Schwerpunkten in der kommenden Legislatur im Falle einer Wahl sagt die Advokatin und Nationalökonomin: «Wichtig sind die Revision des Aktienrechts mit dem Stopp der Abzockerei, mehr Rechte für die Beschäftigten sowie die laufende Gesetzgebung um den Finanzmarkt.» Feste Vierjahrespläne würden aber nicht funktionieren, wie sie aus Erfahrung wisse. «Gerade die Politik muss auf sich jeweils konkret stellende Probleme Antworten suchen. Im Zentrum stehen werden etwa die Frankenstärke und die Flüchtlingsthematik.» Während die ETH Zürich zu den zehn besten Unis weltweit zähle, drohe in Basel ein lächerlicher Streit zwischen Stadt und Land, findet die gebürtige Bündnerin. «Wenn wir schon nicht fusionieren, müssen wir endlich effizienter zusammenarbeiten. Dies auch mit der Unterstützung von Bern.» Nicht nur in diesem Bereich möchte SLO die Region Basel von Bern aus stärken, sondern unter anderem auch mit einer gerechten Ausgestaltung der Unternehmenssteuerreform III, einer grenzregionsfreundlichen Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative, einem planmässigen Voranschreiten des Innovationsparks in Allschwil sowie mit der Sicherung von Bundesgeldern für Projekte im öffentlichen Verkehr. (jug)

Susanne Leutenegger Oberholzer, SP-Nationalrätin, Augst

Mit insgesamt 20 Jahren im Nationalrat ist Susanne Leutenegger Oberholzer, kurz SLO genannt, die dienstälteste Baselbieter Parlamentarierin. Rückblickend auf die zu Ende gehende Amtsperiode nennt die 67-Jährige als ihre Erfolge unter anderem die Einführung der zweijährigen Garantiefrist beim Kauf für Konsumenten, das Gesetz über die Sperrung und Rückführung von Potentatengeldern, mehr Informationsrechte für Opfer über den Aufenthalt der Täter und «im Verbund mit vielen anderen Kräften den Schluss des Steuerhinterziehergeheimnisses», wie sie es ausdrückt. Gefragt nach ihren Schwerpunkten in der kommenden Legislatur im Falle einer Wahl sagt die Advokatin und Nationalökonomin: «Wichtig sind die Revision des Aktienrechts mit dem Stopp der Abzockerei, mehr Rechte für die Beschäftigten sowie die laufende Gesetzgebung um den Finanzmarkt.» Feste Vierjahrespläne würden aber nicht funktionieren, wie sie aus Erfahrung wisse. «Gerade die Politik muss auf sich jeweils konkret stellende Probleme Antworten suchen. Im Zentrum stehen werden etwa die Frankenstärke und die Flüchtlingsthematik.» Während die ETH Zürich zu den zehn besten Unis weltweit zähle, drohe in Basel ein lächerlicher Streit zwischen Stadt und Land, findet die gebürtige Bündnerin. «Wenn wir schon nicht fusionieren, müssen wir endlich effizienter zusammenarbeiten. Dies auch mit der Unterstützung von Bern.» Nicht nur in diesem Bereich möchte SLO die Region Basel von Bern aus stärken, sondern unter anderem auch mit einer gerechten Ausgestaltung der Unternehmenssteuerreform III, einer grenzregionsfreundlichen Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative, einem planmässigen Voranschreiten des Innovationsparks in Allschwil sowie mit der Sicherung von Bundesgeldern für Projekte im öffentlichen Verkehr. (jug)

Die 53-jährige Maya Graf gehört seit 2001 dem Nationalrat an, den sie 2013 präsidiert hat. Sie war die erste Vertreterin der Grünen als höchste Schweizerin. Von 2009 bis 2010 war Graf Fraktionspräsidentin der Grünen. Die Verlängerung des Gentechmoratoriums, die Erarbeitung einer Pflanzenzüchtungsstrategie Schweiz, Massnahmen für den Schutz der Bienen, die Förderung der Ersatzmethoden für Tierversuche sowie die Stärkung der Berufsbildung zählen zu Maya Grafs politischen Erfolgen in der zu Ende gehenden Legislatur. «Meine langjährige Erfahrung und mein grosses Netzwerk in Bern möchte ich weiterhin in den Themen Landwirtschaft und Ernährung, Bildung und Wissenschaft einbringen», sagt die Sissacher Nationalrätin, die der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur angehört sowie Mitglied der Geschäftsprüfungskommission ist. Auch werde sie sich mit aller Kraft einsetzen für einen planbaren Atomausstieg und die Energiewende, für einen griffigen Klimaschutz, für eine ressourcenschonende Wirtschaft und als Alliance-F-Co-Präsidentin für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Diese Politfelder betreffen die Region Basel und das Baselbiet genauso. Die Energiewende stärke bereits heute das lokale Gewerbe sowie innovative Unternehmen und schaffe Arbeitsplätze vor Ort, erklärt Maya Graf. «Mit der Weiterführung der Qualitätsstrategie in der Landwirtschaft können wir Regionalprodukte fördern, mehr Wertschöpfung generieren und die Stadt mit feinen Lebensmitteln direkt versorgen.» Graf hat sich für den Innovationspark in Allschwil und den Rheinhafen eingesetzt, ebenso will sie sich weiterhin für die wichtigen regionalen Bauprojekte im öffentlichen Verkehr, die Landwirtschaft im Baselbiet und für die Stärkung der Berufsbildung einsetzen. (stz)

Maya Graf, Grünen-Nationalrätin, Sissach

Die 53-jährige Maya Graf gehört seit 2001 dem Nationalrat an, den sie 2013 präsidiert hat. Sie war die erste Vertreterin der Grünen als höchste Schweizerin. Von 2009 bis 2010 war Graf Fraktionspräsidentin der Grünen. Die Verlängerung des Gentechmoratoriums, die Erarbeitung einer Pflanzenzüchtungsstrategie Schweiz, Massnahmen für den Schutz der Bienen, die Förderung der Ersatzmethoden für Tierversuche sowie die Stärkung der Berufsbildung zählen zu Maya Grafs politischen Erfolgen in der zu Ende gehenden Legislatur. «Meine langjährige Erfahrung und mein grosses Netzwerk in Bern möchte ich weiterhin in den Themen Landwirtschaft und Ernährung, Bildung und Wissenschaft einbringen», sagt die Sissacher Nationalrätin, die der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur angehört sowie Mitglied der Geschäftsprüfungskommission ist. Auch werde sie sich mit aller Kraft einsetzen für einen planbaren Atomausstieg und die Energiewende, für einen griffigen Klimaschutz, für eine ressourcenschonende Wirtschaft und als Alliance-F-Co-Präsidentin für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Diese Politfelder betreffen die Region Basel und das Baselbiet genauso. Die Energiewende stärke bereits heute das lokale Gewerbe sowie innovative Unternehmen und schaffe Arbeitsplätze vor Ort, erklärt Maya Graf. «Mit der Weiterführung der Qualitätsstrategie in der Landwirtschaft können wir Regionalprodukte fördern, mehr Wertschöpfung generieren und die Stadt mit feinen Lebensmitteln direkt versorgen.» Graf hat sich für den Innovationspark in Allschwil und den Rheinhafen eingesetzt, ebenso will sie sich weiterhin für die wichtigen regionalen Bauprojekte im öffentlichen Verkehr, die Landwirtschaft im Baselbiet und für die Stärkung der Berufsbildung einsetzen. (stz)

«Parlamentarische Erfolge entstehen nie durch eine Person alleine. In der Zusammenarbeit mit anderen Parlamentarierinnen und Parlamentariern habe ich erfolgreich die Gesetzgebung zu einem ersten Massnahmenpaket für eine Energieversorgung ohne Atomkraft und für weniger fossile Abhängigkeit geschaffen», sagt Eric Nussbaumer, der seit 2007 Nationalrat ist. Ein derart grosses Dossier über Jahre auf Kurs zu halten und pragmatisch auf die Zielgerade zu bringen – das sei die grosse Kunst gewesen. «Ich werde weiter dranbleiben, bis alle Atomkraftwerke abgeschaltet sind und wir unsere Abhängigkeit vom Öl verringert haben», verspricht der 55-jährige Elektroingenieur aus Frenkendorf. Nussbaumer sitzt in zwei nationalrätlichen Kommissionen und ist Mitglied der Parlamentarierdelegation bei der Efta und beim Europäischen Parlament. In der kommenden Legislatur wird ihm die Rolle der Schweiz in Europa ein grosses Anliegen sein. Dies soll geklärt werden, weil das Verhältnis zur EU brüchig geworden sei. Das müsse repariert und erneuert werden. «Das Verhältnis Schweiz - EU braucht eine Erneuerung. Da werde ich als Aussenpolitiker meinen Beitrag leisten. Mein Schwerpunkt heisst daher – neben der Energiepolitik –, mich für eine europäische Schweiz in einem demokratischeren Europa einzusetzen», betont Eric Nussbaumer. Er will sich auch weiter für die Wirtschaftsregion Basel einsetzen. So möchte Nussbaumer mithelfen, dass die erfolgreiche Wirtschaftsregion noch nachhaltiger produziert, dass der Wohlstandsgewinn fair verteilt wird und dass die ökonomischen, sozialen und ökologischen Herausforderungen in der Region noch mehr in eine gute Balance zurückfinden. «Gerne helfe ich, das Baselbiet im Kreis der offenen und fortschrittlichen Kantone richtig zu positionieren», bekräftigt der SP-Nationalrat. (stz)

Eric Nussbaumer, SP-Nationalrat, Frenkendorf

«Parlamentarische Erfolge entstehen nie durch eine Person alleine. In der Zusammenarbeit mit anderen Parlamentarierinnen und Parlamentariern habe ich erfolgreich die Gesetzgebung zu einem ersten Massnahmenpaket für eine Energieversorgung ohne Atomkraft und für weniger fossile Abhängigkeit geschaffen», sagt Eric Nussbaumer, der seit 2007 Nationalrat ist. Ein derart grosses Dossier über Jahre auf Kurs zu halten und pragmatisch auf die Zielgerade zu bringen – das sei die grosse Kunst gewesen. «Ich werde weiter dranbleiben, bis alle Atomkraftwerke abgeschaltet sind und wir unsere Abhängigkeit vom Öl verringert haben», verspricht der 55-jährige Elektroingenieur aus Frenkendorf. Nussbaumer sitzt in zwei nationalrätlichen Kommissionen und ist Mitglied der Parlamentarierdelegation bei der Efta und beim Europäischen Parlament. In der kommenden Legislatur wird ihm die Rolle der Schweiz in Europa ein grosses Anliegen sein. Dies soll geklärt werden, weil das Verhältnis zur EU brüchig geworden sei. Das müsse repariert und erneuert werden. «Das Verhältnis Schweiz - EU braucht eine Erneuerung. Da werde ich als Aussenpolitiker meinen Beitrag leisten. Mein Schwerpunkt heisst daher – neben der Energiepolitik –, mich für eine europäische Schweiz in einem demokratischeren Europa einzusetzen», betont Eric Nussbaumer. Er will sich auch weiter für die Wirtschaftsregion Basel einsetzen. So möchte Nussbaumer mithelfen, dass die erfolgreiche Wirtschaftsregion noch nachhaltiger produziert, dass der Wohlstandsgewinn fair verteilt wird und dass die ökonomischen, sozialen und ökologischen Herausforderungen in der Region noch mehr in eine gute Balance zurückfinden. «Gerne helfe ich, das Baselbiet im Kreis der offenen und fortschrittlichen Kantone richtig zu positionieren», bekräftigt der SP-Nationalrat. (stz)

Daniela Schneeberger, die ein eigenes Treuhandbüro hat und Präsidentin des Schweizerischen Treuhänderverbandes ist, hat vor vier Jahren den Sprung in den Nationalrat geschafft. In der grossen Kammer gehört sie der Staatspolitischen Kommission und der Finanzkommission an. Rückblickend auf die Amtsperiode, die bald zu Ende geht, sagt die 48-jährige Thürnerin, dass sie sich bei vielen Volksbegehren aktiv und engagiert eingesetzt habe – und dies erfolgreich: beim Mindestlohn, aber auch bei Themen wie der 1:12-Initiative und der Erbschaftssteuer. «Mir geht es vor allem darum, die Schweiz vor unnötigen und teuren Projekten zu bewahren. Die Eigenverantwortung, das Unternehmertum und die Freiheit sollen gestärkt werden», fordert Schneeberger. Ihr liegen vor allem die Probleme mit der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde am Herzen. Hier hätten ihre Interventionen dazu geführt, dass der Bundesrat einen Bericht vorbereitet und Anfang 2016 Massnahmen vorschlagen werde, erklärt Schneeberger. In der kommenden Legislatur stehen für die FDP-Nationalrätin die AHV 2020, die Unternehmenssteuerreform III, die Frage der Energiestrategie 2050 und die Migrationspolitik im Zentrum. Am wichtigsten sei aber wohl die Sicherung der geregelten Aussenbeziehungen mit der EU mit dem Ziel, gute Arbeitsplätze in der Schweiz zu erhalten und zu sichern, meint Schneeberger. Die Freisinnige will auch, «dass wir die Region endlich stärker in Bern einbringen. Hier habe ich schon viel erreicht. Meine Vorstösse werden ernst genommen.» Dazu nennt Daniela Schneeberger den Bereich Verkehr (Schänzlitunnel, Taktfahrplan) und die Sicherheit (Grenzschutz, Kaserne). Überall, wo wir auf Bern angewiesen seien, müssten wir aktiv sein und Zähne zeigen, zeigt sich die Oberbaselbieter Nationalrätin kämpferisch. (stz)

Daniela Schneeberger, FDP-Nationalrätin, Thürnen

Daniela Schneeberger, die ein eigenes Treuhandbüro hat und Präsidentin des Schweizerischen Treuhänderverbandes ist, hat vor vier Jahren den Sprung in den Nationalrat geschafft. In der grossen Kammer gehört sie der Staatspolitischen Kommission und der Finanzkommission an. Rückblickend auf die Amtsperiode, die bald zu Ende geht, sagt die 48-jährige Thürnerin, dass sie sich bei vielen Volksbegehren aktiv und engagiert eingesetzt habe – und dies erfolgreich: beim Mindestlohn, aber auch bei Themen wie der 1:12-Initiative und der Erbschaftssteuer. «Mir geht es vor allem darum, die Schweiz vor unnötigen und teuren Projekten zu bewahren. Die Eigenverantwortung, das Unternehmertum und die Freiheit sollen gestärkt werden», fordert Schneeberger. Ihr liegen vor allem die Probleme mit der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde am Herzen. Hier hätten ihre Interventionen dazu geführt, dass der Bundesrat einen Bericht vorbereitet und Anfang 2016 Massnahmen vorschlagen werde, erklärt Schneeberger. In der kommenden Legislatur stehen für die FDP-Nationalrätin die AHV 2020, die Unternehmenssteuerreform III, die Frage der Energiestrategie 2050 und die Migrationspolitik im Zentrum. Am wichtigsten sei aber wohl die Sicherung der geregelten Aussenbeziehungen mit der EU mit dem Ziel, gute Arbeitsplätze in der Schweiz zu erhalten und zu sichern, meint Schneeberger. Die Freisinnige will auch, «dass wir die Region endlich stärker in Bern einbringen. Hier habe ich schon viel erreicht. Meine Vorstösse werden ernst genommen.» Dazu nennt Daniela Schneeberger den Bereich Verkehr (Schänzlitunnel, Taktfahrplan) und die Sicherheit (Grenzschutz, Kaserne). Überall, wo wir auf Bern angewiesen seien, müssten wir aktiv sein und Zähne zeigen, zeigt sich die Oberbaselbieter Nationalrätin kämpferisch. (stz)