Trotz eher misslichen Wetterverhältnissen war während der Neujahrsnacht drinnen wie draussen Hochbetrieb. Zehntausende verfolgten das Feuerwerk zum Jahreswechsel, wünschten sich um Mitternacht ein gutes neues Jahr an und feierten in bester Laune. Daneben zeigte der Jahreswechsel wie üblich auch seine unschöne Seite: Scherben auf Strassen und Plätzen, Leute, die massiv über den Durst getrunken hatten, Schlägereien und Streitereien. Vor allem in den Stunden nach Mitternacht war Hochbetrieb in der Einsatzzentrale der Polizei.

Polizie war pausenlos im Einsatz

Von Silvesterabend bis Neujahrsmorgen wurde die Polizei insgesamt 161 Mal über die Notrufnummern 112 und 117 alarmiert. Zudem gingen weitere 374 Anrufe ein von Leuten, die Probleme hatten. Die Polizei wurde aus den verschiedensten Gründen gerufen, und oft war zuviel Alkohol mit im Spiel. So kam es zu Schlägereien und Streitigkeiten, die geschlichtet werden mussten, zu Zechprellereien und Lärmbelästigungen vor allem durch knallendes Feuerwerk und auch zu Unfällen, die alle einigermassen glimpflich verliefen wie auch die Fahrt eines Geisterfahrers auf der Nordtangente. Vor dem Ausschaffungsgefängnis gab es eine Mini-Demo und allzu Betrunkene nahm die Polizei in Gewahrsam. Daneben kam es auch zu schwereren Delikten wie Raub, Autos wurden angezündet und an der Markgräflerstrasse kam es zu einem Wohnungsbrand (siehe dazu separate Medienmitteilungen der Staatsanwaltschaft).

Die Sanität war mit ihren Rettungswagen die ganze Nacht praktisch pausenlos unterwegs und hatte 41 Einsätze zu bewältigen, wobei es 11 Mal in lebensbedrohlichen Situationen um Sekunden ging. In 12 weiteren Fällen hatten die Betroffenen viel zu viel Alkohol intus.

Auch für die Feuerwehrleute der Basler Berufsfeuerwehr war die Neujahrsnacht eine anstrengende. Nebst den Autobränden am Spalenring und dem Wohnungsbrand an der Markgräflerstrasse musste bei einem Unfall Hilfe geleistet werden. Daneben kam es zu verschiedenen Brandmeldungen, die sich im nachhinein als Fehlalarme entpuppten.