Nur wenn alle vier Kandidaten des «Bürgerlichen Teams» am 31. März 2019 in die Regierung gewählt werden, kann das Baselbiet weiterhin finanziell gesunden und für Bevölkerung und Wirtschaft ein attraktiver Standort sein. Diese Botschaft unter dem Wahlslogan «Zukunft Baselbiet gestalten» bildete den Kern des Wahlkampfauftakts von Montagmorgen im Liestaler Regierungsgebäude, an dem sich CVP-Finanzdirektor Anton Lauber, SVP-Gesundheitsdirektor Thomas Weber, FDP-Bildungsdirektorin Monica Gschwind und SVP-Neuling Thomas de Courten den Medien stellten.

Als ihre grössten Erfolge verwiesen die drei Bisherigen auf die Gesundung der Staatsfinanzen sowie wichtige Weichenstellungen in der Gesundheits- und Bildungspolitik. Künftig soll unter anderem dank «konsequenter Umsetzung der neu geschaffenen finanziellen Steuerungsinstrumente» und Haushaltsdisziplin der Schuldenabbau prioritär angegangen werden. Dazu eine weitere Verbesserung der Rahmenbedingungen und ein Ausbau der Verkehrsinfrastruktur erreicht werden. Das alles gelinge nur mit einer soliden bürgerlichen 4:1-Mehrheit im Regierungsrat und einem gut vernetzten Thomas de Courten in der Bau- und Umweltschutzdirektion, was zusammen mit Mehrheiten im Landrat für die notwendigen politischen Rahmenbedingungen garantiere. Die drei Bisherigen wollen in ihren Direktionen bleiben.

Keine Aufträge an die Wirtschaftskammer

Für seinen Wahlkampf wendet das Komitee, das zwar von einzelnen CVP-Exponenten, nicht aber von der Partei unterstützt wird, 40'000 Franken pro Kandidat auf. Weitere Spenden werden erwartet. Den CVP-Anteil übernimmt vollständig Anton Lauber mittels seiner Mandatsabgaben, die sonst an die Partei fliessen würden. Von der Baselbieter Wirtschaftskammer sei bisher kein Geld geflossen, stellte Thomas Weber klar. Ebenso wenig seien Aufträge des Komitees an die Wirtschaftskammer-Tochter IWF AG ergangenen, die in früheren Wahlkämpfen die bürgerliche Kampagne koordiniert hatte. Dies bestätigte Co-Wahlkampfleiterin Saskia Schenker. Das sei aber nicht als vollständige Distanzierung des Bürgerlichen Teams von der umstrittenen KMU-Verband zu verstehen, stellte Lauber klar.