Es handelt sich um Ahmet Top, Geschäftsführer der Office Service Discount GmbH in Lausen. Doch das Bundesgericht stuft gemäss einem Bericht der «Schweiz am Sonntag» eine U-Haft als unverhältnismässig ein.

Es kommt zum selben Schluss wie zuvor das Kantonsgericht und das Zwangsmassnahmengericht. Diese wollten den Firmeninhaber, dem vorgeworfen wird, hunderte fingierte Rechnungen verschickt zu haben und damit 270‘000 Franken erschlichen zu haben, mit Auflagen zu stoppen.

Die Massnahme der Staatsanwaltschaft wäre wirkungsvoller gewesen, wie sich nun zeigt. Gemäss der Staatsanwaltschaft hat sich der junge Türke nicht an die Auflagen gehalten und weitere Rechnungen verschickt.

Sie weitet das Strafverfahren, das sie wegen des Verdachts auf gewerbsmässigen Betrugs, Urkundenfälschung, Geldwäscherei und Widerhandlungen gegen das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb eröffnet hatte, deshalb nun auf Konkursdelikte aus. Die Anklage wolle sie noch vor Ende Jahr erheben.