Obwohl die Baselbieter FDP mit zwei Regierungsräten am spärksten in der Exekutive vertreten ist, richtet sich ein Grossteil ihrer Vorstösse gegen die eigene Partei. Im Bereich der Bildung (Monica Gschwind) und der Bau- und Umweltschutzes (Sabine Pegoraro) sind die Freisinnigen gar Spitzenreiter mit 36 Vorstössen. Selbst die Oppositionspartei SP hat weniger Vorstösse eingereicht, wie «Schweiz am Sonntag» schreibt.

Die Freisinnigen kritisieren aber die Arbeit ihrer Magistratinnen nur hinter vorgehaltener Hand: Denn gemäss der offizieller Version solle die Fülle an Vorstössen eine Hilfe für ihre Regierungsrätinnen sein .