Dies schreibt der Islamische Zentralrat der Schweiz (IZRS), der die Familie berät, in einer Mitteilung von gestern Dienstag. Der von der Sekundarschule angeordnete Arbeitseinsatz von zehn Stunden in einer sozialen Institution sei bis zum Abschluss des Verfahrens aufzuschieben, fordert der IZRS.

Aus seiner Sicht verletze der «angestrebte Zwang zum Körperkontakt» das Grundrecht der Religionsfreiheit des Schülers. Bedauerlich sei, dass sich die Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion (BKSD) mit ihrer Haltung gegen die «einvernehmliche Lösung» zwischen den beiden muslimischen Schülern und den Vertretern der Schule stelle. BKSD-Vorsteherin Monica Gschwind (FDP) liess sich am Montag in einer Mitteilung zitieren, wonach der Handschlag «ohne Wenn und Aber» durchgesetzt werde. (haj)