Die Regenmenge in den vergangenen Tagen hat in weiten Teilen der beiden Basel zu einer leichten Entspannunggeführt. In den Wäldern ist das Waldbrandrisiko jedoch unverändert gross. Die Prognosen für die nächsten Tage zeigen keine langanhaltenden und flächendeckenden Niederschläge, welche die Situation im Wald ändern würden.

Das im Wald und in Waldesnähe bis zu 200 Metern Entfernung geltende absolute Feuerverbot bleibe daher in Kraft, melden die Behörden in Stadt und Land. Damit ist es weiterhin verboten, im Wald und an Waldrändern Feuer zu entfachen. Dies gilt auch für eingerichtete Feuerstellen sowie für Grills aller Art.

Das heisst aber nicht, dass man aufs Grillieren völlig verzichten muss. Mit «den nötigen Vorsichtsmassnahmen» dürfe man im Siedlungsgebiet grillieren.

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit muss im Wald weiterhin mit Astabbrüchen und umstürzenden Bäumen gerechnet werden. Deshalb ist beim Waldspaziergang erhöhte Aufmerksamkeit geboten. Abgesperrte Bereiche dürfen keinesfalls betreten werden.

Badeverbot bleibt bestehen

In der Wiese und der Birs darf immer noch nicht gebadet werden. Zum Schutz der Fische bleibt das Badeverbot in Kraft.

Seit mehreren Wochen leiden die Fische wegen des tiefen Wasserstands und den erhöhten Wassertemperaturen unter Hitzestress. Mit einer raschen Entspannung der Situation ist in den nächsten Tagen, trotz der vorhergesagten Abkühlung und den zu erwartenden geringen Niederschlägen, nicht zu rechnen.

Die Fische suchen vermehrt kühlere und sauerstoffhaltigere Gewässerbereiche auf. Aus diesem Grund sind Hunderte von Nasen, einer in der Schweiz vom Aussterben bedrohten Fischart, aus dem warmen Rhein in die kühlere Birs bis zur Redingbrücke aufgestiegen. Das gleiche gilt auch für die Kaltwasser liebende Aesche. 

Wer sich Abkühlen will, darf sich den Rhein hinab treiben lassen. Er ist nicht vom Badeverbot betroffen.

Abkühlung gefällig? Schwimmen Sie mit uns den Bach runter!

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Weiterhin Vorsicht in Parkanlagen

Die Hitze und Trockenheit setzt auch den Bäumen in den Pärken zu. Das Risiko für plötzliche Astabbrüche ist auch bei gesunden Bäumen gross. Parkbesucher sollten sich nicht unter grossen Baumkronen aufhalten.

In den Pärken darf grilliert werden. Die Stadtgärtnerei bittet die Grillmeister aber, ihren Grill nur auf bewässerten, grünen Rasenflächen oder befestigten Flächen zu platzieren. Der Abstand zu Bäumen, Sträuchern und trockenen Flächen muss mindestens zwei Meter betragen.