«Natürlich entschuldigen wir uns bei allen Fahrgästen, die durch uns verspätet zur Arbeit kamen» erklärte Andreas Büttiker, Mediensprecher der Baselland Transporte AG (BLT) am Donnerstagmorgen.

Tatsächlich hatte in der Region nur die BLT mit den Folgen des kurzfristigen Wintereinbruchs dieser Woche zu kämpfen, die Fahrleitungen waren am frühen Donnerstagmorgen vereist. Bei den Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) waren zwar ebenfalls zum Teil Fahrleitungen vereist, insbesondere bei der Linie 14, ausser kleinen Funken hatte dies aber keine Auswirkungen auf den Tramverkehr.

Die BLT traf zwar ausserordentliche Massnahmen, um dem Wintereinbruch entgegenzuwirken, diese waren aber zu früh – das Wetter machte ihnen einen Strich durch die Rechnung.

Die BLT traf zwar ausserordentliche Massnahmen, um dem Wintereinbruch entgegenzuwirken, diese waren aber zu früh – das Wetter machte ihnen einen Strich durch die Rechnung.

Wie Büttiker auf Anfrage erklärte, sei man bei der BLT auf den Wetterumschwung durchaus vorbereitet gewesen. Man habe am Mittwochabend extra Frostschutzmittel auf die Fahrleitungen gesprüht, um zu verhindern, dass diese über Nacht zufrieren. 

Allen Vorbereitungen zum Trotz waren die Fahrleitungen am Donnerstagmorgen dennoch zugefroren, weil es nach Betriebsschluss stärker als erwartet regnete und schneite und die Kälte ihr übriges tat. Dies führte zu Kursausfällen auf den Linien 10 und 11. Zusätzliche Busse waren im Einsatz und Verspätungen mussten in Kauf genommen werden. Gegen 7 Uhr Morgens waren aber auch diese behoben, erklärte Büttiker.

Auf den Individualverkehr beider Basel hatte der Wetterumschwung keine Einwirkungen. Weder im Baselbiet, noch in der Stadt konnte Aussergewöhnliches festgestellt werden, wie die Kantonspolizei Basel-Stadt und die Polizei Baselland auf Anfrage mitteilten. (coh)