Durch die aktuelle Trockenheit und die hohen Temperaturen ist in der Region die Waldbrandgefahr auf Stufe vier von fünf angestiegen. Nach heutiger Lagebeurteilung ist die Waldbrandgefahr in beiden Basel gross, wie die Behörden am Montag mitteilten.

Deshalb gelte ab sofort bis auf Widerruf ein Feuerverbot im Wald und an Waldrändern, ebenso dürfen keine brennenden Zigaretten, andere Raucherwaren oder Streichhölzer weggeworfen werden.

Das Wetter wird sich auch in den nächsten Tagen nicht wesentlich ändern. Die extrem hohen Temperaturen werden sich bis mindestens Mittwoch halten. Anschliessend sind Werte prognostiziert, die sich zwischen 25 bis 29 Grad bewegen. Eine zusätzliche Bise sowie höchstens minimaler Regen sorgen zusätzlich zur Austrocknung der Böden.

Zur Zeit bestehen bei der Versorgung mit Trinkwasser und auch in der Landwirtschaft keine Probleme. Die Lage der Flüsse und Bäche ist durch die niedrigen Pegelstände und die hohen Wassertemperaturen, teilweise bis 23 Grad, angespannt.

Nach einer Lagebeurteilung ordnen die beiden Kantone folgende Massnahmen an:

  1. Es ist verboten, im Wald und an Waldrändern Feuer zu entfachen. Dies gilt auch für eingerichtete Feuerstellen, sowie für selbst mitgebrachte Holz-/Kohle-Grills. Es ist verboten brennende Zigaretten, andere Raucherwaren oder Streichhölzer wegzuwerfen.
  2. Beim Abbrennen von behördlich bewilligten Feuerwerkskörpern muss zwingend ein Abstand von mindestens 200 Metern zum Wald eingehalten werden.
  3. Das Steigenlassen von "Heissluftballonen / Himmelslaternen" (gekaufte oder selbstgebastelte), welche durch offenes Feuer angetriebenen werden, ist generell verboten.