Schenker will ihre Rolle als Präsidentin weiterführen, wie sie auf Anfrage bestätigt. Sie stellt sich an der Nominationsveranstaltung der Partei vom 10. April zur Wahl. «Ich habe diese Rolle sehr plötzlich und mitten im Wahlkampf übernommen», sagt sie.

Schenker sprang im Dezember letzten Jahres ein, als der ehemalige Parteipräsident Paul Hofer seinen Rücktritt mit sofortiger Wirkung bekannt gab. «Ich könnte mir vorstellen, das Präsidium definitiv zu übernehmen», sagte die 39-Jährige damals. Nun, etwas mehr als drei Monate später, ist sie sich sicher. «Ich bin jetzt in der Rolle drin und mache die Arbeit gerne», erzählt sie.

Über den Schritt habe sie nicht lange nachdenken müssen, so die Itingerin. Es sei ihr wichtig, die Konstanz für die Partei sicherzustellen. Ihren Entscheid hat sie der Parteileitung sowie dem Parteirat am Mittwoch mitgeteilt. Die Parteimitglieder wurden am Freitag informiert. «Die Reaktionen fielen positiv aus», sagt Schenker. Doch sie betont: «Ich muss immer noch gewählt werden.» (KSP)