Zwei Wochen lang hatten bz-Leserinnen und -Leser Zeit, sich möglichst originelle Namen für die beiden Schweine-Brüder «628» und «634» auszudenken. Das Resultat ist für Daniela Rohr «überwältigend». Die Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit am Museum.BL zeigt sich nicht nur beeindruckt von der grossen Resonanz auf die bz-Leseraktion, sondern auch überrascht von der Vielfalt und Originalität der eingegangenen Namensvorschläge.

So viel kann verraten werden, bevor am Mittwoch an einer Medienkonferenz in Liestal die Museum.BL-Verantwortlichen die beiden Schweinenamen sowie die Gewinner der Leseraktion publik machen: Innerhalb der gesetzten Frist erreichten uns insgesamt 568 Vorschläge. 258 Personen nahmen via die bz-Onlineplattform am Wettbewerb teil, 26 schickten uns ihre Ideen mittels Brief oder Postkarte. Mehrere Namen wurden mehrfach genannt. Auch die beiden Siegernamen, auf die sich die Jury an ihrer Sitzung vom vergangenen Freitag auf dem Hofgut Farnsburg geeinigt hat, haben gleich mehrere Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer genannt. Die beiden Gewinner, die an der Vernissage der Sonderausstellung «Das Schwein. Sympathisch, schlau und lecker» als Taufpaten auftreten können, sind per Los bestimmt worden.

Nein, einfach hatte es unsere Wettbewerbsjury nicht. Schlagersängerin Sarah-Jane, die Basler Naturschützerin Margarete Gelzer sowie Farnsburg-Züchter Markus Dettwiler und dessen Tochter Nayla diskutierten engagiert über jene beiden Namen, die am besten passen. Für die 17-jährige Gymnasiastin Nayla stand insbesondere die Alltagstauglichkeit der Namensgebung im Vordergrund: Schliesslich ist sie es, welche die Dressur der beiden Tiere übernommen hat und darum am häufigsten ihre Namen rufen wird.