Die 56-jährige Sabine Pegoraro (FDP) ist die dienstälteste Regierungsrätin, die es 2015 nochmals wissen will. Seit 2003 ist sie Teil der Baselbieter Exekutive. Die Freisinnige war acht Jahre lang Vorsteherin der Sicherheitsdirektion, ehe sie 2011 die Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) übernahm.

Pegoraro ist in Basel aufgewachsen, wohnt aber schon lange in Pfeffingen. Sie studierte Jus an der Uni Basel und arbeitete nach dem Anwaltsexamen in mehreren Anwaltskanzleien.

Innerhalb der FDP Baselland stieg sie von der Sektionspräsidentin der Sektion Aesch (1995-97) zur Präsidentin der Kantonalpartei auf (2000-2002). Im Landrat sass Pegoraro von 1998 bis 2003.

Zu ihrer politischen Zukunft gab es zuletzt immer wieder Spekulationen. Sie wurde als mögliche Ständeratskandidatin für die nationalen Wahlen vom Herbst 2015 gehandelt, hat sich mit der erneuten Regierungskandidatur nun dafür aber praktisch aus dem Rennen genommen.

Mit der BUD führt sie eine der Schlüsseldirektionen – und sieht sich wegen der getätigten Investitionen oft heftigem Gegenwind ausgesetzt.