Ländliche Idylle und die Nähe zu Basel / Frenkendorf und Füllinsdorf am 1. August  

Das kann man von Frenkendorf und Füllinsdorf ungeniert sagen, einfach zwei Gemeinden, die ihre Geschichte haben.

Beide Dörfer zählen heute zusammen mehr als 10 000 Einwohner. Vieles macht man auch schon zusammen. So heisst  der Bahnhof auch Frenkendorf-Füllinsdorf. Und  von dort gehen viele per Bahn auch zur Arbeit. Egal, ob sie von Füllinsdorf oder Frenkendorf kommen.

Und der 1. August, der wird in beiden Dörfern in der Regel vom Verkehrs- und Verschönerungsverein organisiert. Für den vorzüglichen „Brunch“ in Frenkendorf am Morgen sind es jeweils die PEPERONCINI. Ein Kochclub in Frenkendorf mit Pep. So kann man es auf der Homepage von den PEPERONCINI lesen.

Dieses Jahr fand rein zufällig das Fest nur in Frenkendorf statt. Und die Leute aus Füllinsdorf wurden herzlich eingeladen, um dieses Mal mit den Frenkendörfern zu feiern.  Und so sah man sogar beim Brunch einen Gemeinderat aus Füllinsdorf.

Und um 9.00 Uhr gab es das BUUREZMORGE à discretion zu Fr. 20,--, Kinder zahlten dagegen pro Altersjahr nur 1,--.

Und mittels Bildern kann man auch wunderbar sehen, dass für Frenkendorf dies auch noch eigen ist, dass man den Dorfcharakter wahren konnte

Spaziert man heute durch das Dorf, sieht man, dass der Dorfkern geprägt ist von Wohngebäuden, Einkaufsläden und anderen Dienstleistungen. Das war nicht immer so. Vor noch vielen – vielen  Jahren bestand die Dorfmitte fast nur aus Bauernhöfen. Die vorzügliche Wohnlage, verbunden mit Anschluss an den öffentlichen Verkehr, aber auch die Naturschönheiten in der näheren und weiteren Umgebung, machen Frenkendorf zu einem Ort des Verweilens. Das kann man so ähnlich auch von Füllinsdorf sagen. Zurück zu Frenkendorf: Von einem Bauerndorf fränkischen Ursprungs ist mit der Zeit eine Gemeinde mit Industrie und Gewerbe geworden. So sind in den letzten Jahren viele nach Frenkendorf zugezogen, entweder aus Basel oder aus anderen Kantonen. Zur Einwohnerschaft gehören heute auch viele Zugezogene aus anderen Kultur- und Sprachgebieten. Und man staune, so hat es auch im Dorf noch einen Bauernhof. Man sagt einfach der Hof von der Familie Müller. Viele fleissige Leute betätigen sich hier, so dass die Landwirtschaft auch noch seine Berechtigung bei uns in Frenkendorf hat.

Frenkendorf ist einerseits mit der Moderne gegangen – und hat gleichzeitig die Tradition von gestern gewahrt. Es hat auch viele Vereine in diesem Dorf. Natürlich wie überall, so manche Vereine spüren die Altersguillotine. Der Männerchor zum Beispiel war bei allen wichtigen Anlässen ein Bestandteil vom Kulturleben vom Dorf.

 Und dann auf den Abend zu, so ab 18.00 Uhr hatte es die Grill und Festwirtschaft. Dann auch die Unterhaltung mit em Fährimaa und Fahnenschwinger Werni.

Und so um 21.00 Uhr dann auch noch die Grussbotschaft vom Nationalrat Eric Nussbaumer, der ja  auch schon ewig mit  seiner Familie in Frenkendorf wohnt. In seiner kurzen Rede vermittelte er uns vor allem das Verbindende und nicht das Trennende, egal ob zu Hause in den Gemeinden, im Kanton oder im Land, so auch zum benachbarten Ausland. Im Sinne von einem Bundespräsidenten Didier Burkhalter.

Und der Marsch mit Laterne und Fackel mit Kindern fand zum Höhenfeuer auch wieder statt. Jedes teilnehmende Kind erhielt zudem noch ein 1. August Weggli.