Schon von Weitem waren die Klänge der wunderschönen Drehorgel des Herrn Karl Leiner im Alters-und Pflegeheim Frenkenbündten in Liestal zu hören, was dann auch über 80 Mitglieder bewog diesen Klängen zu folgen und in den weihnächtlich geschmückten Saal einzutreten. Die ganze Crew des APH's haben uns Senioren wiederum vollumfänglich verwöhnt! Das hervorragende Menu, mit Schnitz und Drunder, garniert mit Speck, Tafelspitz und Würstchen haben viele Mitglieder schon lange nicht mehr gegessen! Einfach köstlich was sich der innovative Küchenchef so einfallen lässt. Dem Vortrag, gehalten  von Frau M. Pulfer von der Spitex Regio Liestal wurde die nötige Aufmerksamkeit geschenkt und sie informierte über das grosse Angebot der Spitex a la Carte. Es zeigt uns einmal mehr, dass wir auf dem rechten Wege sind mit den Problemen der sogenannten Überalterung und dass Angebote vorhanden sind, man muss sie nur nutzen!

Die Feier wurde in diesem Jahr bewusst schlicht gehalten um aufzuzeigen, dass nicht alle Jahre mehr und mehr geboten werden muss. Dafür kamen die gemeinsamen Gesänge und angeregte Gespräche zum Tragen. Der neue Kalender 2015, der Dank vielen Sponsoren wieder Zustande kam wurde vorgestellt mit allen monatlichen Anlässen, Reisen und wöchentlichem Boulespiel in Bubendorf.

Dank modernster Technik, mit Beamer und Einspielung eines Videofilmes, aufgenommen an der letztjährigen Feier, hörten wir sogar den Panflötenklängen unseres Mitgliedes René Jäggi zu. Leider musste uns René für dieses Jahr absagen, denn sein Gesundheits-zustand liess es nicht zu uns zu unterhalten. Wir wünschen ihm an dieser Stelle gute Genesung und hoffen auf ein andermal. Der "Santichlaus mit Schmutzli" überreichte dann allen Teilnehmern ein kleines Geschenk, angefertigt in der psychiatrischen Klinik in Liestal. So stammte dieses Jahr alles aus heimischen Boden, angefangen mit den Apfel- und Birnenschnitz von den Bauernfrauen aus Ammel, die Lesung aus dem Pilger-Reisebericht von Esther Plüss, dem Spitexvortrag bis zum Geschenk der kleinen Seife.

Ohne Schlusswort, aber mit den besten Wünschen für's kommende Jahr verabschiedete die Präsidentin die bis " zum Schluss" gebliebenen Mitglieder, und sie durfte viele Dankesbezeugungen und Wertschätzungen entgegennehmen. Es werden nun noch unsere kranken Mitglieder in den Heimen oder Spitäler besucht, denn auch diese werden von uns nicht vergessen!

Ein Dank geht an alle Helfer und Helferinnen die sich zum Wohle der Senioren/innen einsetzen. 

Berichterstatterin SRL EE