Im Frühling, wenn die Tage wieder länger und wärmer werden, lockt das herrliche Wetter die Menschen ins Freie.

So machten sich am Donnerstagnachmittag 20 Altersbewohner mit ihren Rollatoren oder im Rollstuhl auf für einen Ausflug in die Bibliothek, um Geschichten zu hören.
Viele freiwillige Helferinnen sorgten dafür, dass alle gut am Ziel ankamen.

Die Bibliothekarin erzählte Geschichten zum Thema Frühlingszeit. Jedes Jahr kommt nach kalten Wintermonaten die Sonne und weckt mit ihren wärmenden Strahlen die Pflanzen aus ihrem Winterschlaf. Blumen, Bäume und Sträucher erblühen und auf den Feldern wächst die Saat. Auch die Menschen erfreuen sich an dieser Jahreszeit und „blühen auf“. Animiert durch die Geschichten erzählten einige Zuhörer begeistert über ihre eigenen Erlebnisse, Eindrücke und Gefühle. Auch Gedichte wie „Rosen, Tulpen, Nelken…“ aus einem Poesiealbum älteren Jahrgangs entlockte bei den Anwesenden Erinnerungen und manch einer trug dann auch mit Stolz eigene Reime vor.

Nach dem obligaten Kaffee mit Kuchen und ein paar heiteren Liedern endete der stimmungsvolle Geschichtennachmittag. Mit dem Versprechen, auch nächstes Jahr wieder einen Ausflug in die Bibliothek zu organisieren, machte sich die Gruppe auf den Rückweg. Ein grosses Dankeschön geht an Vlora Trösch, welche zuständig ist für die Aktivierung der Menschen im Alterszentrum, und ihnen jedes Jahr im Frühling einen Ausflug in die Bibliothek ermöglicht.