Wir verfügen über zwei Aktivmannschaften, zwei Senioren-Teams und 17 Juniorenmannschaften aller Altersklassen sowie über B-Juniorinnen. 

Unser Schwerpunkt liegt klar in der Juniorenarbeit. Bei uns bezahlen alle Spieler ihren Jahresbeitrag. Entschädigungen erhalten nur die Trainer.  

So kann man es lesen auf der Homepage vom FC Frenkendorf. Also im Gegensatz zu den Grossvereinen, es hat hier die ehrenamtlichen Tätigkeiten. Geld spielt sicher auch eine Rolle, um alles abwickeln zu können. Jedoch in einem normalen Masse.

Dann hat es in Frenkendorf noch einen Supporter Club, wo viele Supporter vom FC Frenkendorf freiwillig einen finanziellen Beitrag leisten. Auch Anlässe dienen dazu, dass man Geld verdient. 2017 wird es zum Beispiel  das 25. Int. TriRhena Hallenfussballturnier in Frenkendorf in der Sporthalle Egg haben. Auch hier, ohne Sponsoren und Gönner unmöglich es zu organisieren. 

Der OK Präsident ist zugleich der Präsident vom FC Frenkendorf. Martin Häfelfinger heisst der Herr, der es jetzt beim Turnier schon wieder 9 Jahre macht. Vorher machte es 16 Jahre der Verfasser von diesem Kommentar. 

Nur kurz dies zum TriRhena Turnier.  Das Ziel vor  25 Jahren ist gewesen, dass die Jugend  sich über die Grenze kennen lernt. Das war der Fall, weil es die POLITISCHE WENDE in Europa hatte. Darum kamen zu uns auch die tschechischen Mannschaften FK Mlada Boleslav, Bohemians Prag, Ziskov Prag und Motorlet Prag. Der jetzige Goali vom FC Basel, der spielte übrigens in der Jugend bei FK Victoria Ziskov Prag. Der FK Viktoria Žižkov ist ein  Fußballverein aus dem Prager Stadtteil Žižkov. Der 1903 von Studenten gegründete Verein war vor dem Zweiten Weltkrieg hinter den Stadtrivalen Sparta Prag und Slavia Prag einer der populärsten und erfolgreichsten Fußballklubs. 

Und auch ein SC Freiburg (Bundesliga)  war hier, dann auch alles mit Rang und Namen aus der Schweiz, z.B. FC Basel, Young Boys Bern, FC Aarau, GC, FC Zürich, Xamax Neuchatel, FC Wil, FC Winterthur, etc. etc. Und auch aus dem Allgäu oder auch Schwaben kamen FC Kempten, FC Gersthofen und FC Thannhausen. Einzig der Allgäuer Verein FC Memmingen ist uns heute noch treu. 20 Jahre kommt dieser Verein schon zu uns. Auch aus dem Elsass hatte es die Mannschaften, z.B.  FC Mulhouse, FC Bartenheim, AS Huningue, SR Colmar, Illzach-Modenheim, etc. etc. Natürlich auch die vielen  Mannschaften aus Südbaden. Die Medien wie z.B. die Basellandschaftliche Zeitung wie auch die Basler Zeitung berichteten in Details darüber. Das taten ebenso der Südkurier und die Südbadische Zeitung wie auch l’Alsace vom Elsass. 

Später auch Telebasel mit  Filmberichten wie auch Interviews. Und Radio Raurach, richtig, das gab es auch einmal, war uns ebenfalls in der Berichterstattung sehr zugetan. 

Das interessiert jedoch niemanden mehr heute. Nur das Geld zählt. Man sieht es als Beispiel vom FC Basel.  Man kommt nicht mehr mit der U 17. Mannschaft auf unser Turnier. Ein Spieler könnte sich in der Halle verletzten, das wären ja dann schon Millionen als Schaden. So kann man es zwischen den Zeilen vernehmen. 

Und trotzdem, wenn man ein wenig hinein schaut in den Amateur Fussball, so sieht man es ja auch in den Namen der Spieler wie auch Schiedsrichter. Der Fussball ist u.a. auch ein Weg für die Integration.  

Trotz allem, klagen nützt nichts. Viele Amateurvereine beweisen, dass man auch heute noch gemeinsam zum Erfolg kommen kann.  Das vor allem ist auch der Verdienst von allen, die wie hier beim FC Frenkendorf und all den vielen anderen Amateurvereinen ehrenamtlich ihre  Arbeit verrichten.  Der Fussball heute, ich meine der Profi Sport, wo es geht um die Milliarden, das kann nicht die Zukunft von einer Gesellschaft sein. Im Moment ist es leider so. Schliessen tue ich in diesem Sinne, die Finanz Industrie versagte, weil man nur die Gewinne und die damit verbundenen hohen Löhne wie auch Boni sah. Und beim Sport, egal welchen, wo nur das Geld an erster Stelle steht, ich bin sicher, dass es auch einmal zu einer Rückbesinnung kommen könnte.