Frenkendorf - sein Name und seine Geschichte

Natürlich sehr kurz alles. Der Name Frenkendorf wurde erstmals erwähnt im Jahr 1249. Am Ende der Völkerwanderung wurden die Alemannen in unserer Gegend sesshaft. Und so vernimmt man auch, dass ein alemannischer Sippenführer Franco hier an diesem Ort seine feste Heimstätte fand. Diese wurde nach seinen Namen "Frankovilare" genannt. Nur dies auch noch: Frenkendorf hatte einen Gemeindepräsidenten mit dem Namen Franz Hartmann, zu ihm sagte man auch immer Franco. Also was soll man dazu sagen, einfach Franco in alten Tagen wie auch in neuen Tagen.

Etwas zu den Siedlungsspuren von Frenkendorf. Nach der Jungsteinzeit - 4000 - 2000 vor Christus - dürften Menschen in der Gegend von Frenkendorf gelebt haben. Zeugen dieser Epoche sind Siedlungsstellen  und Streufunde in den umliegenden Gemeinden.

Dann etwas zur Schauenburgflue.  Dort wurden Grundmauern eines gallorömischen Höhenheiligtums freigelegt.

Kurz etwas zur Geschichtsschreibung von Frenkendorf

Frenkendorf gehörte nach einer urkundlichen Erwähnung zur Herrschaft Schauenburg. Dies war das Eigentum des Grafen von Froburg.  Bis zum 14. Jahrhundert hatten die Herren von Schauenburg das Besitzrecht. Danach ging alles über an den Bischof von Basel.

Und seit der Trennung des früheren Kantons Basel-Stadt im Jahre 1833 gehörte Frenkendorf zum Kanton Basellandschaft und zum Bezirk Liestal.

Dann das Wappen.  Frenkendorf besitzt ein historisches Gemeindewappen. Dies schon im Jahre 1865. Auch auf den Brunnentrogen hat es den Halbmond.

Kurz etwas zu den Ruinen und dem Hülftendenkmal.

Es hat die Ruine Neu Schauenburg, dann auch ganz oben nicht weit von der Bürgerhütte die Alt-Schauenburg.  Und das Hülftendenkmal, einfach die Schlacht von Baselland und Basel-Stadt.

Und wie es sich gehört, so hat Frenkendorf eine Bürgergemeinde wie auch die Einwohnergemeinde. Die Verleihung des Bürgerrechts gehört zur Aufgabe der Bürgergemeinde.  Und auch der Wald ist in der Pflege eine Aufgabe von der Bürgergemeinde. Forstamt heute, Frenkendorf-Pratteln-Muttenz.  Das gemeinsame Forstrevier ist besorgt für die Pflege vom Wald.

Und was die Kirche im Dorf betrifft, spreche hier von der reformierten Kirche, sie hat man gemeinsam als Frenkendorf-Füllinsdorf. Und die römisch-katholische Glaubensgemeinschaft hat ihre Kirche in Füllinsdorf.

Wir wollen nicht viel betreffend Gewerbe, Handel und Industrie erwähnen, einfach nur dies, dass man gut vertreten ist in Frenkendorf. Z. B. die Mifa, dann auch das Läckerli Huus, auch ein grosser Container Umschlagsplatz, etc.etc.

Es hat auch viele grenzübergreifende Ortsnamen, die Frenkendorf mit den Nachbargemeinden verbindet. Erwähne nur ein paar Wenige: Füllinsdorf:   Hülften, Mühleacker, etc.etc.  Liestal:  Aspacher, Bächliacker, Bienenberg, Judenstrasse   Pratteln:  Adlerhof Vogelweid Adlerwald. etc.etc. Gempen: Galgenstein und Nuglar Nuglerfluh