Gemäss bewährter Tradition stehen in der Woche vor den Sportferien an der Oberstufe in Wildegg Bewegung und Sport im Zentrum. Gerechnet und geschrieben wird nur im Büro, wo es in diesem Jahr eine organisatorische Neuheit gab. Wurden bisher die Ergebnisse der Wettkämpfe auf Papierlisten vermerkt, Punkte und Ranglisten im Kopf zusammengezählt und errechnet, so stellte nun endlich auch die Computertechnik hier ihre Fähigkeiten unter Beweis. Und wo die Bürolangestellten der früheren Jahre die Ergebnisse von Hand in grosse Listen für die Schülerinnen und Schüler übertrugen, konnten jetzt die Teilnehmer gleich live an zwei grossen Monitoren die Rechenprozesse verfolgen.

Es herrschte noch das Dunkel des frühen Morgens, da  trafen sich die ersten Schülerinnen und Schüler in Sportkleidung um sieben Uhr an den Sporthallen. Jede und jeder Einzelne von ihnen hatte Turniere in jeweils zwei unterschiedlichen Mannschaftssportarten zu bestreiten: Fussball, Basketball, Handball, Volleyball, Minivolleyball und Unihockey.

Die vorgängig in den Sportklassen gebildeten Mannschaften gaben sich phantasievolle Namen wie „Peikachu“, „De Bäsenfäger“, „Pummeluf“ oder „Bünzlis“.

Erfreulich war, dass es trotz hohem körperlichen Einsatz den ganzen Tag über nur weniger kleinere Verletzungen gab, was sicher nicht zuletzt an dem hohen Mass an Fairness lag.

Die Hälfte der Spiele wurde durch Schülerschiedsrichter geleitet, darunter alle Fussball- und Minivolleyballspiele; das stellt eine beachtliche Leistung dar und spricht für den engagierten Einsatz der oberen Klassen.

Damit die Kräftigung nach anstrengenden Spielen nicht zu kurz kam, gab es im Foyer der Sporthalle wieder einen Verpflegungsstand, der von den Hauswirtschaftslehrkräften organisiert wurde. Hier gab es gratis Tee, Äpfel, Rüebli und Knäckebrot.

Vor grossem Publikum fanden ab dem Nachmittag die Finalspiele statt. Die Sieger wurden mit kleinen Preisen ausgezeichnet. Schöner Abschluss dann zwei gemischte Begegnungen zwischen Schülern und Lehrern, wobei die Schüler so grosszügig waren und die Lehrer gewinnen liessen.

Dank der grossen Unterstützung von allen Lehrpersonen, Abwart und freiwilligen Sanitäterinnen sowie der guten Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler war der Sporttag wieder ein sehr gelungener Anlass.

Dagmar Kistner