Am Kleidertausch-Event «Einfach mehr Kleiderkarussell», welcher von UP – Umweltplattform organsiert wurde, fanden viele Kleidungsstücke erfolgreich den Weg zu einem neuen Besitzer. Die Teilnehmenden tauschten nicht nur Kleider, Schuhe und Accessoires, sondern erfuhren bei einem Quiz auch einiges über die Kleidungsindustrie und weshalb es Sinn macht Kleider zu tauschen. 

Am Donnerstag, 2. Mai 2019, fand im Kulturraum im Solheure in entspannter Atmosphäre der erste After-Work-Kleidertausch in Solothurn statt. Der Kleidertausch stiess auf reges Interesse und viele Frauen- wie auch Männerkleider, Schuhe und Accessoires wechselten erfolgreich ihren Besitzer. Die Teilnehmenden konnten bis zu maximal 20 Kleidungsstücken mitbringen und mit so vielen Stücken nach Hause gehen, wie sie wollten. Der ganze Kleidertausch war kostenlos und für alle offen, auch spontane Gäste, die keine Kleider zum Tauschen dabei hatten. Die Stücke wurden beim Eingang entgegengenommen, vom UP Team sortiert und auf die entsprechenden Tische und Kleiderstangen verteilt, wo sie anschliessend zum freien Mitnehmen waren. Die Schnäppchenjagd wurde von einem spannenden und schwierigen Quiz zur Kleiderindustrie abgerundet. Die Schätzfragen führten zu angeregten Diskussionen und zu verblüfften Gesichtern, wenn die Lösungen genannt wurden. «100 Milliarden Kleidungsstücke werden pro Jahr weltweit verkauft? Das kann ich mir ja gar nicht vorstellen, so viel ist das!» meint eine beeindruckte Teilnehmerin. «Da macht es mehr als nur Sinn die Ressourcen zu schonen und Kleider zu tauschen, statt immer neu zu kaufen». Die übrig gebliebenen Kleider werden nun an Brockenstuben gespendet.

Der Kleidertausch-Anlass wurde von UP – Umweltplattform realisiert. UP organsiert schweizweit Events rund um das Thema Suffizienz. Das Motto „weniger ist mehr“ prägt die Eventserie in Solothurn. Dies war der dritte Event, vier weitere folgen in diesem Jahr. Als nächstes wird beispielsweise das Thema Grünflächen und Biodiversität im Rahmen eines Workshops aufgegriffen. Eine Lokalgruppe von Freiwilligen realisiert dabei die Events.