6 Männer und 24 Frauen versammelten sich am Dorfplatz in Frenkendorf, um 13.30 Uhr. Der Wanderleiter war der pensionierte Pfarrer Reiner Jansen. Und das Ziel war am Schluss das Restaurant Schlüssel, wo es für alle Kaffee und Kuchen gab. Und so wanderte man zunächst via Adlergebiet zum Schönenberg. Und dort erfuhren wir etwas über den Paul Sacher und seine Familie. Paul Sacher wurde am 28. April 1906 in ein kleinbürgerliches Milieu hineingeboren. Sein Vater war Speditionsangestellter, seine Mutter, eine Schneiderin, lehrte ihn: „Das, was du willst, das kannst du.“ Früh lernte er die gesellschaftlichen Chancen erkennen, die sich dem Tüchtigen in der bürgerlich-weltoffenen Stadt Basel boten. Als Gymnasiast begegnete er dem Diplomaten und Historiker Carl Jacob Burckhardt, dem nachmaligen Hochkommissar von Danzig, der mit Hofmannsthal, Rilke und Graf Keyserling in Kontakt stand. Burckhardt lud ihn zu Gesprächen in sein Anwesen auf dem Schönenberg, einer Anhöhe außerhalb Basels. Zehn Jahre später kaufte ihm Sacher das Areal ab, um hier seine eigene Villa zu bauen. Und hier wirkte er als Mäzen für viele Musiker aus dem In- und Ausland. Erinnert sei hier nur auf die Martinu Festtage. Interessant für viele in der Wandergruppe etwas Näheres über diese Persönlichkeit  zu erfahren.  Und dann wanderte man im Wald im Banne Pratteln und über den Adlerhof wieder zurück nach Frenkendorf. Ein klein wenig schneite es auch.  Und bei der Familie Stebler im Schlüssel konnte man sich noch ein wenig austauschen und sich auch schöne Festtage wünschen. Einfach eine schöne Wanderung in einer Gruppe von Menschen, die einfach sich ein wenig gern haben. Das darf man ruhig so sagen.